| Summer in the City -
Osnabrück und Berlin
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Während ein Rumor um den Politiker und Sammler Reinhard Klimmt durch die Medien geistert, die bösartigen Tiraden einiger Händlerkollegen gegen ihn gar nicht symphatisch wirken und ein Sammler, der selbst seine Sammlung in Berlin mit öffentlichen Geldern emporheben ließ, Herr Klimmt in einem reisserischen Artikel im Focus indirekt Veruntreuung öffentlicher Gelder vorwirft, lehnen wir uns schmunzelnd zurück und konsumieren das Tohuwabohu Habari
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Till Förster sprang für Herrn Klimmt in die Bresche und verfasste eine brilliante Analyse des Handels mit seinen kleinkarierten Attitüden, formulierte in seinem Resümé aber ein Plädoyer für eine reine Ästhetik, das aus kunsthistorischer Sicht falscher nicht sein kann. Hitzige Telefonate werden geführt, Leserbriefe formuliert und wieder einmal wettert Jeder gegen Jeden. Kurz, es tut sich was zum Thema Afrika und seinen sammelnden alten Herren.
Der Untertitel der Ausstellung lautet denn auch treffend:
Schönheit und Schrecken in der traditionellen und zeitgenössischen Kunst Afrikas
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Mutig von Herr Klimmt, sich mit dieser Maske abbilden zu lassen Foto:Presseseite |
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In Schönheit nach Verkäufen zurückgekommen aus Karlsruhe, Basel, Johannesburg, Pointe Noire, Windhoek und Dakar nach Berlin musste Peter Herrmann mit Schrecken feststellen, dass dort, wo er Steuern, Transporte, Miete, Konsumgüter, Künstlersozialkasse und Arbeitskräfte bezahlt und vom Finanzamt geplagt wird, nichts verkauft wurde. Winter, Frühling, Sommer 2010. Nichts. In der Kunststadt Berlin. Gibt es Gründe? Einer davon:
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Wie vorhergesagt, ist die Ausstellung Who Knows Tomorrow die ein innovativer Schub mit über einer Millionen Euro Input sein sollte, ein kapitaler Flop. Niemand interessiert sich dadurch mehr für Kunst und Künstler aus Afrika. Niemand nimmt diese Ausstellung zum Anlass nach Berlin zu kommen um dann auch mal bei uns vorbeizuschauen und niemand aus Berlin bekam einen Kick um ein neues Thema für sich zu entdecken. Unsere Ausstellungen in Berlin sind kommerziell gesehen nur Kulisse für Eröffnungen und Dokumentationen im Internet. Engagement mit afrikanischen Hintergründen bleibt in Berlin eine ehrenamtliche Tätigkeit. |
Die Arbeit Puzzle C von Pascale Marthine Tayou aus unserem Bestand. Tayou ist beteiligt an Who Knows Tomorrow. |
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Unsere Mitarbeiterin Audrey Peraldi führt Sie gern durch die Räume, in denen wir gerade als Accrochage ein Best Of unseres Programms zeigen. Wir möchten sie herzlich einladen. Neben zeitgenössischen Arbeiten aller Preiskategorien haben wir ein paar kleine Objekte alter Kunst für günstige Preise. Einer der Einlieferer alter Bronzen aus Benin muss dringend verkaufen. Fragen Sie bei Peter Herrmann an, um welche Objekte es sich handelt. Er berät Sie gerne. (Preisliste als pdf)
Wir liegen sehr Verkehrsgünstig in Berlins Mitte. Bitte beachten Sie aber, dass unsere Parkplätze momentan durch eine Baustelle blockiert sind.
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Blick in die Sommerhängung der Galerie:
Aboudramane - Bill Kouélany - Bronze aus Benin und Ransome Stanley
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| Winter in the City - Windhoek
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Sehr schön aber kalt war ein Aufenthalt im Juli in Namibia, bei dem Peter Herrmann die Stadt Berlin repräsentierte. Einige Tage Aufenthalt als Jury-Mitglied des Projekts p.art.ners Berlin-Windhoek wurden verlängert, um das Land und die dortige Kunstszene kennen zu lernen.
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In Windhoek betreut von der initiatorin Imke Rust und in Swakopmund Gast von Jost Kirsten, dem ersten Jahresstipendiaten in Berlin, war es ein interessanter und sehr angenehmer Aufenthalt. Der jetzige Stipendiat Yoba Valombola hat gerade eine Ausstellung in den neuen Räumen des Künstlerhaus Bethanien, dessen Geschäftsführer Christoph Tannert ebenfalls Jurymitglied ist. |
| Yoba Valombola.Foto:Presseseite |
| Spring and Automn in the Cities - Johannesburg, Dakar, Pointe Noire
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Wir haben endlich unseren Stand und die Sonderausstellung art Karlsruhe Zeitgenössische südafrikanische Kunst aus privaten Sammlungen im Netz dokumentiert. Lassen Sie sich die Namen aus der Daimler Art Collection und der Dr. Sello Rathete Collection noch einmal auf der Zunge zergehen: Jane Alexander - David Goldblatt - Kay Hassan - William Kentridge - Kagiso Patrick Mantloa - Zwelethu Mthethwa - Andrew Nhlangwini - Johannes Phokela - Jürgen Schadeberg - Mary Sibande - Guy Tillim und Andrew Tshabangu. |
| Ransome Stanley und William Kentridge Foto: Daniela Roth |
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Daneben, auf dem Stand der MoMo und Peter Herrmann Galleries, Künstler aus ganz Afrika inclusive Diaspora: Mary Sibande - Johannes Phokela - Sammy Baloji - Lyndi Sales - George Osodi - Daniel Kojo Schrade - Ransome Stanley - Nicole Guiraud - Chéri Samba - Goddy Leye und Amouzou Glikpa.
Wussten Sie, dass der Video von Goddy Leye We are the World, von uns in Johannesburg an eine italienische Stiftung verkauft, als kleiner Ausschnitt auf dem Video von Monopol über die art Karlsruhe zu sehen ist? Haben Sie schon das Resümé zur Sonderausstellung von Yvette Mutumba und Dorina Hecht über die Messe gelesen? Möchten Sie noch einmal einen Blick auf Ransome Stanley in trauter Gemeinsamkeit mit William Kentridge, eingerahmt von Chéri Samba auf der Messe Johannesburg werfen? Haben Sie die dortige Rede von Peter Herrmann gelesen? Haben Sie schon die Seite unserer Kooperation mit dem Centre Culturel Français in Pointe Noire angeschaut?
Interessieren Sie sich für Arbeiten von Ransome Stanley? Seine Seiten haben wir einem kompletten Relaunch unterzogen. Aufgeteilt in Archiv und Arbeiten, die mit Preisangabe zu kaufen sind. Ein Gespräch von Dr. Stefan Eisenhofer, Dr. Clementine Deliss und Peter Herrmann im SWR2-Kultur ist in voller Länge zu hören.
Alles dokumentiert auf den Seiten der Galerie. Beginnen Sie bei Aktuell und Sie sind auf etwa 4000 Seiten gut informiert über Aktivitäten mit afrikanischen Bezügen -Der Provider dafür wird übrigens auch in Berlin bezahlt. |
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bietet seit 21 Jahren Künstlerinnen und Künstlern mit afrikanischem Hintergrund eine Plattform in Deutschland, um sie international zu vernetzen. Messeauftritte wie in Johannesburg und Karlsruhe, Kooperationen Weltweit, sowie die jährlichen 5-6 Berliner Ausstellungen ermöglichen die multimedialen Arbeiten in einem transkulturellen Kontext zu diskutieren. Als Kurator organisiert Peter Herrmann Ausstellungen in Museen und Kunstvereinen und ist kulturpolitisch engagiert. Texte, Kolumnen, Presse und Referenzen.
Brunnenstr. 154
10115 Berlin
info@galerie-herrmann.com
www.galerie-herrmann.com
Tel.: 030-88 62 58 46
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