Büffelmaske eines Männerbundes
Holz, geschnitzt, im überlieferten Stil einer traditionellen Büffelmaske.
Im Herstellungsprozess mit einer Mischung aus Lehm und Steinmehl überzogen. In den noch nassen Lehmüberzug wurden dann alte Münzen aus der französischen und englischen Kolonialzeit und Kaurieschnecken als Schmuck eingelassen. Dieser Typ wurde in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts hergestellt und war zunächst ausschließlich für den rein kunsthandwerklichen Markt gedacht.
Von jungen Notablen wurde dann diese eigenständige, neuentwickelte Machart akzeptiert und entschieden, sie für ihre Zwecke zu nutzen. Diese Maske ist daher ein gutes Beispiel für die Eigendynamiken eines kulturellen Wechsels, die Verschiebung von Wertigkeiten und Wertewandel.
Von einer Tradition ausgehend, über reines Kunsthandwerk, zurück zu einer eigenen Authentizität.
Der Fon von Bafoussam verwendet heutzutage eine Elephantenmaske bei offiziellen Anlässen, die auf ähnliche Weise hergestellt worden ist und bei der sich eine ähnliche Entwicklung abgespielt hat.
Inzwischen kann dieser Typus Maske nicht mehr für den Markt hergestellt werden, da die Münzen nicht mehr im Umlauf sind
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