Biographie 

Nicole Guiraud 

 
Am 24. April 1946 in Algier geboren.

1967 - 1972 Studium an der Kunstakademie Montpellier. 

Interesse für Pop-art und moderne deutsche Kunst. Insbesondere für Joseph Beuys, für Individuelle Mythologien und die Fluxus - Bewegung. 

1973 nach Deutschland emigriert. Seitdem als freischaffende Künstlerin in Frankfurt tätig. 

Kontakte mit Vollrad Kutscher, Multimedia- und Installationskünstler. Mit Boris Nieslony, Installationen und Performancekünstler, Mitbegründer von Black- Market und ASA/Köln. Mit der Ultimate Academy und der Molkerei-Werkstatt in Köln. Mit dem Fluxeum in Wiesbaden sowie der Schweizer Kunstszene. 

1995. An der Gründung der internationalen Kunst-Kooperation inter.art  Frankfurt beteiligt. Darüber intensive Kontakte zu Marie Pittroff, Malerin und ehemalige künstlerische Leiterin des Kunstvereins Galerie im Thalhaus Wiesbaden. Mit Ali Renani, Malerei und Lyrik. Mit Anosh Soltani, Computer und Fotomontagen. Mit Ahmad Rafi, Malerei und Installationen und vielen anderen. Inhalte sind inter-kultureller Austausch und spartenübergreifende Zusammenarbeit. 

Arbeitszyklen : 

Die Welt im Einmachglas. Kritisch-ironisch-poetische Tonfigurenserie zu inneren Zuständen der conditio humana. Mythen, Märchen und aktuelle Ereignisse unseres kleinen Erdballs..... 

Privatmuseum. 1978 - 1999. Zyklus von fünf Vitrinen über die Vergänglichkeit menschlicher Existenz, Krieg und Gewalt, Exil, Hoffnung. Aus einer ethnologisch-archeologischen Perspektive. 

Werden I. 1980. Installation mit 120 Einmachgläsern über die durch Krieg und Exil in Frage gestellte Identität. 

Werden II. 1990. Fortsetzung des plastischen Tagebuchs Werden I. Eine solche Fortsetzung erfolgt alle 10 Jahre. 

Werden III. 2000. Fortsetzung des plastischen Tagebuchs Werden I+II. Eine solche Fortsetzung erfolgt alle 10 Jahre. 

Flaschenpost. 1992, -95, -2000. Serie von jeweils 12 Objekten. Dem Jahresverlauf folgende, tagebuchartige Collagen in Flaschen oder Einmachgläsern. 

Einzelausstellungen. Auswahl.
  1978 Die Welt im Einmachglas. Galerie auf der Treppe. Frankfurt-Oberursel
  1989 Werden I. Galerie Lydia Megert, Bern
  1990 Werden II. Kunst-Raum. Frankfurt-Höchst.
  1993 Transit. Galerie Transit. Strasbourg
  1995 Vorübergehender Aufenthalt. Ultimate Academy. Köln
  1998 Le Monde en Bocal. Galerie Peter Herrmann. Stuttgart
2005 Passages... Galerie Cornelissen. Wiesbaden
     
Gruppenausstellungen. Auswahl
  1978 Junge Kunst in Hessen. Marielies Hess- Stiftung. Frankfurt 
  1990 Bizarrkabinett. ASA. Köln 
Bizarr Christmas. Molkerei Werkstatt. Köln.
 

1992 - 94

Grenzenlos. Zeitgenössische Kunst im Exil. Stiftung Kunst und Kultur. Bonn 
Insgesamt 17 Ausstellungsstationen in Ost- und Westdeutschland
 

1993

Borderlines. Deutsche Fototage. Postmuseum Frankfurt. 
Inbetween. XLV Biennale von Venedig. Türkischer Pavillon.

  1994  Galerie-Raum Frank Hänel. Frankfurt
  1995  Inbetween. Haus der Kulturen der Welt. Berlin
  1996 Kunstinstallation I. Arthur Andersen. Frankfurt. 
Weltanschauung. Goetheinstitut. Turin etc. 
One Day of my Life. Deutschland/Thailand
  1997 Art sans Frontières. inter.art. Strasbourg.
  1998  inter.art 98. Frankfurt.
 

1999

Kunstverein Galerie im Thalhaus, Wiesbaden.
Around & Around. Galerie Achim Kubinski. Berlin
Around & Around. Galerie Peter Herrmann. Stuttgart
  2000 Über-Blick. Künstler der Galerie Peter Herrmann. Stuttgart
ALIce in Landing. Neuer Kunstverein Aschaffenburg
Viatico, Home Abroad. 3.k. Galerie, Frankfurt
Sculp-Tour. Skulpturengalerie Küniglberg. Wien
Mittelmeer-Projekt. Multimedia. Mit inter-art in der Frankfurter Brotfabrik
  2001 Berliner Konferenz. Galerie Peter Herrmann. Berlin
  2002 Thanks for Inspiration. Galerie Peter Herrmann. Berlin
Zeitweise. art+. Stuttgart. In Cooperation mit Peter Herrmann
Afrika ist im Kommen. Paul-Löbe-Haus des deutschen Bundestages.
  2003 Flüchtige Verfestigung. Hessischer Rundfunk. Frankfurt. 22 Künstler, 22 Installationen. Kurator: Vollrad Kutscher
  2004 Africome. Stadthalle Oelsnitz. Kurator: Peter Herrmann. u. a. mit Nelson Mandela, Kwesi Owusu-Ankomah, Aboudramane etc.
Oran-Alger-Constantine.
Galerie Peter Herrmann. Mit Samta Benyahia und Louzla Darabi
L'Afrique à venir. Kunstverein Ostseebad Kühlungsborn. Kurator: Peter Herrmann. In Cooperation mit BpB. u. a. Jürgen Schadeberg, Sokari Douglas Camp, Pascale Marthine Tayou, Chéri Samba.
  2005 Galerie Klinger. Görlitz
  2005-2007 Afrika!Afrika!. Kuratiert von Kunsthalle Wien und André Heller
  2006 Kunsthaus Viernheim. u. a. m. Susan Hefuna, Moké, Aboudramane.
    Neue Galerie Landshut. m. Sokari Douglas Camp, Louzla Darabi, Wok Marcia Kure.
     
Filme 
   

Der Koffer - La Valise à la Mer. Von Strandfilm ( D. Reifarth, B. Schmidt ), Frankfurt. Auszeichnungen : 
- Hessischer Filmpreis 1991 
- Bundesfilmpreis 1991 (Silberband ) 
- Preis der 38. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen. 1992 
- Preis des Kurzfilmfestivals Turin. 1992 
- Preis des Kurzfilmfestivals San Francisco. 1993

Le Train de L'espoir. Von Vollrad Kutscher 
- Dieser Film ist Teil einer entstehenden Doppelbiographie Enfances dévoilées in Zusammenarbeit mit der algerischen Schriftstellerin Aicha Bouabaci.

Video-Clip Mittelmeerprojekt

Nicole Guiraud lebt heute in Frankfurt und Montpellier.

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