Der Kopf eines Oni im Ife-Stil ist einer von elf 1920 gekauften Objekten aus der Dresdener Sammlung Garn. Er sieht zwei Köpfen der Ausstellung durch das auffällige Linienmuster, die Löcher im Halsbereich und die angedeutete Krone mit Meeresattributen sehr ähnlich. Die sonst so typischen Löcher an Mund und Wangen fehlen hier.
Über Köpfe im Ife-Stil ist immer noch viel zu wenig bekannt. Frank Willett hat den erfolgreichen Versuch unternommen sich dem Thema wissenschaftlich zu nähern, doch das ist bereits über 40 Jahre her.
Als der erste Kopf 1910 von Leo Frobenius gefunden wurde, war die Überraschung über die Qualität und Ausführung so groß, dass man die Arbeiten nicht Afrikanern sondern einer griechischen Kolonie zuschrieb. Dabei sprechen Physiognomie und Symbolik ganz offensichtlich für einen Ursprung in Afrika.
Vgl.:
Frank WILLETT: Ife. Metropole afrikanischer Kunst, Bergisch Gladbach 1967, S. 36.
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