| von Peter Herrmann, ab dem 2. Februar 2026 |
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Als der geschätzte Noam Chomsky Herrn Trump als neuen Hitler bezeichnete, dachte ich, das Alter vernebelt bei dem da was. Ich dachte anders, dachte, Trump würde die USA im Multipolarismus neu positionieren. |
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Das ist jetzt hart. Venezuela, Panama, Iran, Malakka ...
Dass nicht alles so verlief, wie ich mir das auf der Avenue Madiba zusammendachte war mir schon 2016 klar. Aber dass da Jemand kam, der mit der linken Korruption aufräumte, das war toll und anregend. Der den Deep State aufmischelte, der nach Wahlfälschung wiedergewählt wurde und dem Pharma-Imperialismus auf die Finger klopfte. Der den Genderscheiß so nannte und Männer als Männer bezeichnete. Der den Krampf mit Windrädern benannte und noch viel mehr so Zeugs, was mir toll in den Kram passte.
Das war eine Zeit lang hoffnungsvoll interessant. Ich war aber auch misstrauisch, das muss ich mir zugute halten, auch wenn die werten Leser das nicht immer mitbekamen. Misstrauisch, weil der Mann mir zu sehr von ethnischreligiösem einseitigen Kapital umgeben war, die den schmutzigsten mir bekannten Geheimdienst betrieben. Für kurze Zeit hatte ich meine Abneigungen gegen die USA aufgegeben die mich seit Vietnam prägte, war aber misstrauisch, weil Trump rundherum von Juden umgeben ist und nach der Ermordung von Charlie Kirk wurde ich dann latent misstrauisch.
Wie wollte der Mann einen Krieg in der Ukraine in 24 Stunden beenden, wenn er gleichzeitig das Vorgehen Israels verteidigte? Da steckten dieselbe Interessen und dieselben Leute dahinter. Ein Widerspruch, der sich mir nicht aufdröselte. Mit solchen glorreichen Erscheinungen kann ich dialektisch noch eine Weile weitermachen und fabriziere doch nichts Anderes als Geschwurbel. Doch dann auf meiner rinkslechten Wanderschaft durch die Medien: Ein Artikel, der mir den Titel für die neue Seite lieferte. Umdenken.
Wollen Sie mal so richtig Scheiße drauf sein? Dann gehen Sie auf Global Bridge Operation Pivot – Wie Trump die Weltordnung zertrümmert, um Amerika zu retten.
Da steht viel drin, was ich überarbeiten muss. Mir fehlt gerade der Standpunkt. Alles wackelt instabil. Ich Hornochse glaubte, er schafft den Genderbockmist ab, statt dessen ist Westeuropa vom Osten abgeschnitten und die Gastanks sind leer.
Das mach die nicht sympathischer, die über Jahre undifferenziert Schmutz warfen und sich da verweigerten wo die Entwicklung lange positiv war, Wo Kennedy das Lager wechselte und Vance den Leuten wie Merz, Macron und von der Leyen sehr berechtigt Totalitarismus und Lügen vorwarf.
Es gibt bei diesem kurzen Artikel über Umdenken und Au Mann kein wirkliches Ende im Sinne von Resultat. Es sei denn, man sieht Umdenken als einen Appell an Flexibilität. Ich halte mich deshalb ganz antidepressiv für interessant und werde mich diesbezüglich beobachten. Vom Inneren, wie man etwas auf den Leim gehen kann oder vom Äußeren, wie sich Etwas zu etwas ganz anderem entwickeln kann wie vorgesehen.
Und Da. Genau wo ich Über das Nachdenkliche schreibe bekomme ich auf Whats App die Antwort auf mein grübeln: Ob ich Doctor Hyriane brauche? Meine kleine Assistentin, die ich schon fast eine Woche nicht mehr sah. |
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Wohin geht die Reise? |
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Chère ......., ich bin manchmal ein solch ein Volltrottel. Ich denk ständig, wenn ich freundlich bin, sind alle ehrlich. Ich bin jetzt schon hunderte Male damit reingefallen und bin immer noch zu blöde daraus zu lernen.
Der Mechaniker stellt mit das Auto vor die Türe Ich frage ob er alles wie besprochen gerichtet hat. Ich bräuchte jetzt nicht Probefahren, oder? Nein, nein, alles in Ordnung. Die neue Lackierung sieht schön aus und ich bezahle. Ich stell mir das Auto in den Hof und studiere die Armaturen um zu lernen. Irre viel Knöpfe und Schalter. Ich drück was mit Scheibenwasser, da spritzt das das Wasser über die Haube und ein Plastikteilchen rollt nach vorne runter. Was hab ich denn da im Nacken? Der Stoff von dem Teil, das das Schiebedach innen verdeckt kommt runter. Da oben ist alles aus der Halterung raus, war nur hineingedrückt und unauffällig verkantet. Ich fahr um die Ecke zum Bierchen, da klappert es immer noch vorne im Bereich vom Querlenker. Der Ventilator ist in Dauerbetrieb und macht höllisch Lärm. Ich suche Knöpfe, suche suche, denk ist Klima, doch nichts zum abschalten.
Das Auto zu verschließen geht nicht. Der Schweißer um die Ecke, der das Auto kennt, dem ich meinen alten 320er zum restaurieren brachte, sagt, ich müsse halt noch am Anfang, bis es von einem Elektriker geregelt ist, zuerst an den drei anderen Türen die Knöpfe drücken und dann mit dem Notschlüssel manuell die Fahrertüre schließen. Au danke, toll, gute Idee um ein paar Tage zu improvisieren. Zurück im Haus probier ich das und stelle fest, hinten, Türe rechts ist gar kein Knopf mehr zum drücken.
Ich habe an beiden Seiten beim Querlenker neue Teile einpressen lassen, habe für den Stoßdämpfer Reparatur bezahlt. Ein Lärm der nicht war, als ich das erste Mal Probegefahren bin. Ganz sicher nicht, denn dann hätte ich das Auto nicht genommen. Einen Elektriker für die Heckklappe bezahlt, die nun die einzige Türe ist, die sich verschließen und öffnen lässt, bezahlt, und niemand sagt mir, dass der ganze Rest nicht geht. Als ich Probegefahren bin klapperte nichts und auch kein Ventilator war im Dauerbetrieb. Das war vor dem Auffüllen von Gas und Öl und dem Service für die Klimaanlage. Der Schlüssel zum verschließen ging und auch von der Decke hing nichts herunter.
Als ich nach Bezahlen zwei Tage später das Auto abholte, saß eine Bremse fest und man hatte mir eine alte Batterie eingebaut. Das Auto sprang nicht mehr an. Ein Schlüssel fehlt. Ein Filter der über der Batterie angebracht war, ließ sich glücklicherweise wiederfinden. Die Armaturen zeigen weiterhin an, dass ich in eine Werkstatt soll, weil es mehrere Probleme mit den Bremsen gäbe, die ich in Auftrag gegeben habe zu überprüfen. Es leuchtet weiterhin genauso wie vor Auftragserteilung.
Das einzige mit was ich mich gerade trösten kann, dass ich ich hier von Menschen beschissen werde, es mit meiner Naivität zu tun hat und das immer noch weniger ist als in Deutschland, wo der Staat bescheisst und von allem auch noch über die Hälfte abkassiert.
Ach ja. Da fällt mir ein, darf ich nicht vergessen, nachher zu schauen, ob der Mechaniker eine Verschluss für die Ölprüfung gefunden hat. Die fehlt. Und dann brauch ich noch die Abdeckung für den Heckbereich. Weil der Öffnungsmechanismus nicht mehr ging, hat Jemand mit Gewalt die seitlichen Halterungen abgebrochen. |
| 9.2 |
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Der Mechaniker hat einen Verschluss gefunden und ich habe unfairerweise unterschlagen, dass er einen erheblichen Einfluss auf den Kaufpreis hatte. An der hinteren Abdeckung fehlt übrigens nur ein Stift.
Wochenende haben den schönen Nebeneffekt, dass man zum Nachdenken und Umdenken kommt. |
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2013, kurz nach der Ausstellung Bye-Bye Berlin mit Jürgen Schadeberg und einer folgenden korrupt-feministischen Ausstellung in Kooperation mit dem ifa führte die Lustlosigkeit von Ausstellungen machen zum Beschluss des Aufhörens. Frisch einer Vergiftung entwischt, nach Jahren von zwei zu einer vereinten Intrigen, bei denen Verfahren gegen mich in einer Menge gemacht wurden, die strategisch dazu dienten, einen finanziell in die Knie zu kriegen. Die Verwendung eines Satzes aus einer Expertise von Plankensteiner, die die gar nicht hätte machen dürfen, also ungültig war, sei Behinderung der Ermittlungen. Batsch, wieder ein Prozess mehr. So müssen Sie sich das vorstellen. Vor dem Hintergrund einer überlasteten Justiz musste ich mit sechs Anwälten parallel arbeiten.
Vor der Vergiftung von Fremden gabs noch eine Nervenkrankheit, die ich beide mit Hilfe meiner Medizinerfreunde sowie extrahierten Schlangen- und Eidechsengift wieder loswurde. Eine Bürokratie, bei der einem auch noch ständig Betrugsabsicht unterstellt wurde und einem Berlin ohne Käufer, bei der neu zu gründende Galerien als Programme gegen Arbeitslosigkeit gefördert wurden. Institutionen stellten grundsätzlich andere Künstler aus Afrika aus als die in meinem Programm, so dass es zu keinen finanziell fruchtbaren Kooperationen kommen konnte oder dass man mit betrügerischer Absicht in Programme eingebaut wird, um unwissentlich Propaganda mitzutragen wie von der Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit Africom der Amis. In diesem Stil gehen die Gründe weiter bis es hieß: Schluss. Verarschen kann ich mich selbst.
Ich verpackte alles und wollte meine Zeug nach Afrika schicken. Da ist ein erster Teil angekommen, nach nun über 12 Jahren. |
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Ein neuer Anfang ? |
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12 Jahre finanziere ich nun schon Lagerung einer Menge von fünf Containern und hatte es nicht geschafft einem Teufelskreis zu entkommen. Immer eine Spur mit der Zahlung hinterher, reichte keine Geschäft um endlich zu verschiffen. Immer nur, wie verhext, zur Tilgung. Langjährig Freundinnen und Freunde meiner Tätigkeiten kennen das Spiel, wie meine Galerie kaltgestellt wurde, bei dem ganz zum Schluss der über die Justiz geführten Intrige 2016 noch meine Familie hineingezogen wurde.
Ich blicke zurück und denke, dass ich darüber nicht mal schreiben kann. Das alles ist so unfassbar verrückt, dass einem Niemand glaubt. Die Intrigen verfolgten mich bis Togo. Erst da begann ich langsam die Zusammenhänge zu begreifen. Ein dicker „Unerledigt”-Ordner steht bis heute als Erinnerung, den ich mir damals, 2014, im Fluggepäck aus Berlin mitgenommen hatte. Aus Pflichtbewusstsein. Ein dicker Ordner, der sich, fast ohne meine Zutun Papier für Papier von alleine Erledigte. Einfach nur, weil ich weg war. Im Moment muss ich nur ein paar versehentlich mit hineingezogene Freunde oder Einlieferer noch befriedigen, deren Verbindlichkeiten ich aber auch fast alle hinter mir habe. Sehr erleichternd übrigens. Wenig empfinde ich schlimmer, als dass ausgerechnet die, die am meisten Geduld hatten, glauben könnten, ich hätte sie absichtlich angelogen. Für ganz zum Schluss habe ich dann noch ein paar Freunde aufgehoben, für die ich mir irgendwas Spezielles ausdenken möchte.
Das Schlimmste an der Situation war Familie. Als 2016 endlich die Intrigen aufhörten, nachdem man mich versuchte mit Bananendieben und gefakten Ankäufen versuchte hereinzulegen, ging etwas weiter, was ich mir in Alpträumen nicht hätte vorstellen können. Mir fehlten ständig etwa 15.000 € um in Lome mit meinem in Deutschland gelagerten Inventar wieder loslegen zu können. Ein Bruder half aus mit 300 €, mit 1.500,- €, mit 500,- € und Anfangs freute ich mich. Immer wieder konnte ich ein Löchlein stopfen oder Miete bezahlen. Doch irgendwann, nach mehreren Anfragen an ihn und die Mutter, ob es nicht möglich wäre, mir die fehlenden 15.000 zu finanzieren, von denen ich nach Ankunft in Lomé und nach Verkauf der LKW’s in die alles geladen war, damals ging das noch, heute nicht mehr, und ich 8.000,- davon nach etwa drei Monaten wieder tilgen könnte, wurde ich misstrauisch. Misstrauisch, weil die kleinen Häppchenkredite nach Jahren das Mehrfache von 15.000 € ausmachten.
Ich stellte Fragen. Auch Fangfragen und mehr und mehr begriff ich, in eine Schuldenfalle gelockt worden zu sein, denn Brüderchen wollte das Haus der Eltern zu einem günstigeren Preis haben als am Markt üblich. Wäre ja nicht schlimm an sich, es ist alles eine Frage des sich Einigens. Doch nun merkte ich das erste Mal, dass mich die gesamte Familie anlog. Sie selbst hatten enorme Kredite über das Familienkonto laufen. Um mir aber zu verheimlichen, dass es das überhaupt gab, mussten erst beide Eltern verstorben sein, damit man mich informierte. Aber nicht informiert von der Familie, sondern nun als Mitglied der Erbengemeinschaft von Banken, Behörden und Versicherungen. Vier Einbrüche der Bananendiebe, eine Sepsis mit haarscharfem Entrinnen einer Beinamputation, einen Überfall eines Bananendiebes mit zwei angebrochenen Rückenwirbel, eine Fast-Pfändung meines gesamten gelagerten Besitzes in Deutschland. Folgend ein Diebstahl meines bereits ausbezahlten Anteils der über die Brüder lief, Betrug über Unterschriftenfälschung eines durch falsche Informationen gefakten Vertrags, dann das blockieren meiner Anteile im vorhandenen Konto. Nochmal über Jahre, aus reiner Boshaftigkeit.
Gefördert durch gesellschaftliche Spaltprogramme der Regierungen.
Ich habe mehrfach politische und händlerische Kreise gestört. Dazu gehörte keine ausgeprägte Intelligenz oder Absicht, sondern eher eine etwas naive Wahrheitsuche und keine Angst vor Horstmanns und Plankensteiners als Antreiber oder grünen Pädophilen, die sich an die anhängen, weil man ihre Vergangenheit kennt. Ich bezog Stellung zu der Woke-Agenda, die Deutschland nicht vorhandenen Rassismus vorwarf um die transatlantisch gesteuerte Umvolkung propagandistisch zu decken. Ich warnte vor einem Virus, bei dem von Beginn an klar war, dass er absichtlich aus einem Labor gesteuert wurde um eine Jahrzehnte alten Plan durchzuziehen. Ich zeigte an nüchternen Zahlen dass ein Sterblichkeit in Togo erst nach der Spritzung losging und ich brachte die Feindpolitik gegen China und Russland mit Afrika in Verbindung. Schilderte, warum fast ganz Afrika sich zu denen hingezogen fühlt und gehöre zu den Wenigen, die Öl und Gas vor Gaza als Grund für eine Eskalation recherchierten. Ich habe Debanking und Zensur hinter mir und Familie, die deshalb nicht zu mir hielt.
Ich schilderte die Schweinereien von Wasserstoff im Niger und Namibia, dass der ganze Krampf mit „Erneuerbar" eben nichts anderes ist als korrupter Krampf. Kritisierte eine Afrika-Politik, die Deutschland absichtlich von Afrika entfremdet, statt auf einzelne Länder einzugehen. War der Erste und lange der Einzige, der die Restitution von Kunst als Diebstahl aus den Museen bezeichnete, der nur dazu dient, Frauenseilschaften zu finanzieren. Hab zu allem Behaupteten handfeste Beweise und Erfahrungshintergründe und weiß also sehr klar, warum man mich vergraulte und es ist leicht nachvollziehbar, dass Leute wie ich gezielt aus Deutschland vertrieben wurden. |
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Nur ein winziger Ausschnitt |
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Als ich 2014 begriff, dass die Bananendiebe aus Deutschland bezahlt wurden um mich zu kriminalisieren, schrieb ich nun anekdotisch dagegen an, um durch Provokationen, die ich früher in Fachartikeln unterbrachte und publizierte, herauszubekommen, wie der Hase läuft.
Und wissen Sie was? Ich fühl mich gut dabei. Auch wenn ein paar Jahre finanziell extrem und emotionale Enttäuschungen hart waren, habe ich meine Küchenkenntnisse benutzt, es mir kulinarisch mit Blick auf den Atlantik gutgehen zu lassen und habe erneut gelernt, was Freunde bedeuten. Als man mein Hab und Gut, also auch meine Alterssicherung einkassieren wollte und meine Familie mich hängen ließ, lernte ich auch die Situation kennen, den Löffel weg werfen zu wollen. Doch wieder war im letzten Moment ein Freund da.
Weil ich telepathische Fähigkeiten besitze, die manchmal funktionieren, sitze ich da, denke an diese Freunde und Freundinnen und drücke Daumen, auf dass es ihnen gut gehen soll und sie sich des Lebens freuen. Heute hat eine frühere togoische Freundin und Lebensabschnittsgefährtin Geburtstag, der habe ich ein Hühnchen überwiesen, weil sie etwas arm ist und eine Dose Beurre de Karité, weil ihr kürzlich Kochwasser über den Fuß lief. Weshalb ich weiß, dass sie gerade arm ist.
Einmal hat der Vermieter ein Jahr lang an mich geglaubt und der Mechaniker, der mich heute ein wenig bescheisst, hat früher halt auch mal für drei Mal gar Nichts geschraubt. Alles also halb so wild. Die sich mit mir angelegt haben, bereuen fast alle es getan zu haben, weil sie teuer dafür bezahlt haben und manche wissen, dass ich noch nicht mit ihnen fertig bin. Was Einfluss auf ihre Lebensqualität haben dürfte.
Aber zwölf Jahre um nun private Dinge auszupacken ist schon der Hammer und diesen kleinen Artikel wert. Mit dem ich um Verständnis werbe, weil einige Episoden einen negativen Eindruck hinterließen.
Auch wenn ich als Hallodri schon viel Mist verzapft und gebaut habe, wäre es mir recht, in angenehmen Licht zu erscheinen. Damit möglichst viele Damen nicht ihr Interesse an mir verlieren. |
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Der neu erworbene weibliche Knaller |
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Im Rahmen der Völkerverständigung bevorzugte Peter Herrmann als Gesprächspartner bevorzugt Frauen. Ist also Frauenexperte mit jahrzehntelanger Erfahrung mit Schwerpunkt Afrika. Wie der Titel diese Essays schon sagt, hat auch das viel mit Auspacken zu tun. |
| 9.2. |
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Das alles hält ohnenhin nur Jemand aus, der zehn Jahre lang in der Weltgeschichte unterwegs war, gesehen und miterlebt hat, wie man ohne Geld durchs Leben kommen muss. Jetzt ist halt Schluss mit Familie und erben tun die auch nichts mehr. Denn eigentlich bin ich reich, war nur blockiert, sonst nichts. Eine Familiendynastie geht zusammen mit Deutschland den Bach runter und ich mach nun ein Kulturzentrum. Oder wieder Möbeldesign? Da war ich auch mal erfolgreich und es hat riesig Spaß gemacht. Oder Innenraumgestaltung? Da war ich auch mal erfolgreich und es hat riesig Spaß gemacht.
Faul passt nicht zu mir. Oder? |
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So ein Blog beansprucht mehr Zeit, als manche glauben. Der Autor führt ja auch noch Korrespondenzen.
Die letzten Tage hatte ich wieder eine denkwürdige. Ein deutscher Mann, ich vermute es, dem Namen nach, erzählt, er sei Rentner. Damit assoziiert man gerne plaudern. Ich plauderte also ein wenig und schweifte um das Thema herum, lobte mich ein wenig dabei, erzählte ein wenig von den Schwierigkeiten und Differenzen des Marktes und meinte, aufgrund seiner plaudernden Antworten, ihm ein schlüssiges Bild meiner Tätigkeiten zu vermitteln. Er wollte Dies, er wollte Jenes wissen. Einerseits schilderte er sich als hochkarätigen Sammler, andrerseits machte er seltsame Verweise auf Ebay, die ich der guten Laune wegen eher meide.
Aus einer kleinen Laune heraus sendete ich ihm ein Bild einer Nok-Terrakotta und beschrieb es als schwieriges Stück, weil sie zu fast zu schön sei um wahr zu sein. |
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Nok. Wenn wahr, etwa 2.000 Jahre alt |
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Dann ging es um echt, Replik oder Fälschung, so im Allgemeinen und Speziellen. Ja, das Zeug auf Ebay sind Fälschungen und so weiter. Ja, und diese abgebildete sei wohl auch eine, denn mit 27 cm sei sie zu klein und außerdem völlig ohne Beschädigung ja wie ein Sechser im Lotto. Dass ich eingangs erwähnte, dass sie fast zu schön sei um wahr zu sein, schien, obwohl dies ja genau dasselbe aussagt, ein wenig unterzugehen. Doch sowohl der Versender aus Nigeria als auch mein sehr vertrauenswürdiger Händler schwörten beide, dass es sich um einen ausgegrabenen Glücksfall handele. Der Preis, den ich nicht in der Korrespondenz nannte, entspricht der Behauptung.
Nun bin ich schon ein wenig allergisch, wenn man mir Fälschung und gar Absicht unterstellt, obwohl die Schwierigkeit der Zuordnung ja in Buchstaben geschrieben steht und noch keine Probe im Labor ist. Dann: Sprung, landeten wir bei meinem schönen Widder und ich wurde auf einen Fehler in der Darstellung verwiesen.
Was fast nie geschieht, dass das Labor unter Vollstress in einer Expertise versehentlich auf der zweiten Seite das Alter eines anderen Objekts eingetragen hatte. Bei der Erstellung der Internetseite hatte ich versehentlich diese falsche Seite aus einer zugesandten pdf-Datei ins Netz gestellt. Als ich später die Originalexpertisen durchsah, fiel der Fehler auf und er wurde vom Labor umgehend korrigiert. Aber nicht von mir im Netz. Darauf aktuell hingewiesen, korrigierte ich sofort und umgehend. Zehn Minuten nach Hinweis war die Peinlichkeit behoben.
Doch was nun kam, war, was man einen schlechten Tag nennt, weil auch ein paar andere Dinge Botschaften von Hiob waren. Auto, Lager und so Zeugs halt. Der Schreiber begann nun seltsam zu werden. Vorher hatten wir es von einem ähnlichen Objekt bei der Konkurrenz, von dem ich dem Schreiber schrieb, dass ich dessen Preisgestaltung nicht verstehe. Im Gegensatz zu mir, hat die Konkurrenz zwar Preise, aber keine Angaben zu Vorhandensein einer Expertise und war eben wesentlich günstiger. Nun drängte der Schreiber, ich solle das endlich klären und ich antwortet ihm, dass ich das nicht klären kann, weil ich bei der Konkurrenz nicht über dessen Preisgestaltung diskutieren möchte.
Um nun ein Missverständnis zu begreifen, muss ich erwähnen, dass ich ihm mitteilte, dass die Seite im Netz geändert sei. Der Mann wurde nun aber hochgradig beleidigend. Ob ich ihn verarschen wolle? Ich soll endlich bereinigen und ihn nicht mit meinen langatmigen Ausführungen belästigen.
Was ist passiert. Der Mann hat die Seite der Expertise wieder besucht, aber nur wieder die alte Version gesehen. Sein von mir falsch verstandener Verweis, ich solle endlich den Fehler wegen des Alters beheben kam daher, dass sein Computer die Seite als Kopie von seiner eigenen Festplatte zog. Man nennt das Cache und diente mal früher der Energieeinsparung. Ich kenne den Vorgang zur Genüge, weil ich auf einem sehr stabilen, aber alten Computer arbeite. Es gibt deshalb bei eigentlich allen Browsern ein kleines Kreiszeichen mit Pfeil, mit dem man die Seite neu lädt. Nach meinem Hinweis dass geändert wurde, hätte ein Anklicken genügt um aktuell zu sein. Um ganz sicher zu gehen, gibt es in den Einstellungen der Browser noch den Befehl „Cache leeren". Danach zieht der Computer garantiert die neue Seite aus dem Netz.
Doch bei dem Schreiber war nun ein cholerischer Faden gerissen. Ich solle ihm mit meiner Klugscheißerei nicht auf die Nerven gehen war die Antwort auf den Versuch, dieses offensichtliche Missverständnis zu klären. Dumm gelaufen. Wieder ein potenzieller Kunde verloren. Im kategorischen Imperativ bot er den für mich viel zu niedrigen Preis der Konkurrenz ohne Altersangabe oder ich solle ihn in Ruhe lassen.
Nur einfach mal so eine Schilderung des Alltags, weil man ja nicht dauernd über Trump und Grönland schreiben kann und was das für Auswirkungen auf Togo hat. Allerdings, hier stimme ich mit Herrn Trump überein, scheint die Spritzung der Giftbrühe vor ein paar Jahren in Deutschland verheerende Auswirkungen auf den Hyppocampus Einiger gehabt zu haben.
Nicht nur die Wirtschaft geht in Deutschland den Bach runter. Auch gute Manieren.
Mir ist nach Pause. |
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Mir ist nicht mehr nach Pause.
Nun kriegen es die Linken mit den eigenen Waffen zu tun. Rundrum hat es die so genannten alternativen Medien getroffen, dass ihre Bankkonten gekündigt wurden. Es waren fast ausschließlich konservative Seiten, aber auch ein paar linke, die sich kritisch mit dem totalitär gewordenen Grünrot auseinandersetzten. Es ist, besonders für Freiberufler wie mich eine harte Nummer, wenn es einen trifft, doch nun erwischt es die Antifa. Selbst mit Spitzel- und Denunziantenabteilungen. Obwohl ich es niemand gönne, hat es mich bei meinem Besuch vom Tom des Tages auf der taz, doch ein wenig gefreut, diese Artikelankündigung zu sehen. |
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Jetzt erwischt es die Antifa |
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Ich habe gelesen, wie die tazler_:*Innen nun ganz arg empört sind und klagen wollen wegen dieser himmelschreienden Ungerechtigkeit. Die sie bis vor Kurzem bei Faschisten eher angenehm empfanden. Wobei man hier wieder erwähnen muss, dass all die Faschisten seien, die nicht Grünrot sind. Während die für mich wiederum tatsächliche Faschisten sind. Die haben ein etwas einfach gestricktes Weltbild, dass eine Infragestellung von 83 Geschlechtern schon als Zuordnung für den Hitler-Fankreis gilt.
Erinnern Sie sich noch an mein Debanking Anfang 2024? Die ich nur vage aus der Dekolonisierungs- und Rassismusecke vermuten kann, weil ich ja gegen diese NGO-Unkultur mit ihrer Restitution anschreibe und im Kontrafunk aufgetreten bin. Schon damals schrieben einige Journalisten, dass die Linken da mal achtgeben sollten, dass die Geister die sie riefen, sich nicht eines Tages umdrehten. |
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Ein völlig bekloppter Titel, der höchstens ausdrückt, dass dem Autor nichts mehr einfällt.
An diesem einfältigen Tag also waren allein acht Stunden dafür da, wieder drei Objekte ins Netz zu stellen. Gestern zwei Kunstwerke. Welche es waren, dürfen Sie gerne auf der Aktuell-Seite recherchieren. Immerhin geht wenigstens das noch. Im Gegensatz zu ein paar anderen Sachen, die Altersbedingt nicht mehr ganz so potent überzeugen wie vor ein paar Jahrzehnten.
Der Schwanz hoch ist in der Beninschen Darstellung weiblich. Bereit sein wird hier signalisiert. Es gibt also viele kleine Details und Erkenntnisse, von denen nicht alle in der setiösen Objektbeschreibung auftauchen. Es könnte die Ethnologinnen und Anthroposophinnen erschreckend daran erinnern, dass ihnen was fehlt und sie dies als patriarchalische Provokation interpretieren lassen. Der Beweis ist, dass es keine Gießerinnen gibt |
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Weiblicher Leopard |
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In einem Alter in dem andere nicht mehr wissen was sie mit dem lieben langen Tag anfangen sollen, wächst Ihrem Prophet der Kreisklasse B die Arbeit über den Kopf. Zwischendrin heult die Assitentin, weil ihr wohl Zähne wachsen und ich muss sie auf meinem dicken Bauch liegend tätscheln und trösten. Immerhin scheint solch eine Tätigkeit den Blutdruck zu senken und man kann in Ruhe darüber nachdenken, was man noch machen muss, wenn man aus dieser Lage befreit wird.
Belassen wir es dabei. Lieber noch ein Bier reingehauen auf der Avenue Madiba und sich der Hoffnung hingeben, dass Morgen, zwischen weiteren Objekten, noch irgend etwas Sinnvolles geschieht, über das sich hier beschreiben lohnt. |
| 18.2. |
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Nur noch nebenbei. Es ist Morgen.
Die Arbeit begann heute um vier Uhr früh und ich muss daran denken, dass mein größter Luxus im Leben ist, aufstehen zu können und zu wollen wann ich will. Dass der Rhythmus sich den äußeren Gegebenheiten anpassen kann und Niemand reinquatscht oder gar befiehlt. Außer in Avepozo vielleicht die diktatorischen Hähne.
Die Hauptseite der klassischen Kunst hatte noch Programmierungen von 1994. Statt ein weiteres Objekt einzufügen, widmete sich Ihr Autor der Modernisierung. Du Gucke, Alda.
Außer einem kurzen Text sehen Sie keine Veränderung. Wissen Sie wass CSS ist? Das ist zum Beispiel nun anders, aber für Sie nicht sichtbar. |
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Erinnert sich noch jemand an den Wurstmacher Reiner? Den Chef der Bananendiebe. Der mich zunächst ableimte und dann sehr vermutlich aus Deutschland ein kleines Salair erhielt um mich zu kriminalisieren? Mit einer alten Gurke, die sich als geklaut herausstellen sollte, die dann von einem anderen Bananendieb abgefackelt wurde? Der in der von mir herbeigeführten Armut dem Alkohol erlag und genau in diesem Moment ein Kumpel von ihm auftauchte, der ihm ein Auto aus Deutschland mitbrachte. Das flugs ich erwarb um Symbolgetränkt damit was zu zeigen, was ich mir selbst gar nicht genau überlegte?
Ihm haben Sie es zu verdanken, dass dieser Blog entstand. Als die Belästigungen nicht aufhören wollte, drohte ich, dass ich schreiben werde um ihn mit Tastatur zu erledigen. Die alte Karre um die es sich hier in diesen Erinnerungen dreht, wurde gestern für eine weitere technische Kontrolle repariert. Die Windschutzscheibe hatte schon mehrere Risse. |
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Wurstmacher Reiners alte Gurke |
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Neun Jahre fahr ich nun schon mit der Gurke, die von Beginn an schon reichlich angerostet war. Der Atlantik trägst seine Teil zum langsamen Verfall dazu. Diesmal musste man den Falz in dem die Scheibe liegt neu schweißen und verspachteln.
Begonnen hatte der auswärtige Tag, dass ich vom Libanesen wissen wollte, ob die Scheibe für knapp 100 Euronen noch da sei und der Preis mit Anbringen noch stimme. Bei der Frage, ob man gleich loslegen sollte, sagte ich einfach mal Ja und damit war der angebrochen Tag von Auto vereinnahmt. Er hatte so hoffnungsvoll damit begonnen, ein weiteres Objekt für das Internet vorzubereiten. Nun sollte alles wieder mal anders kommen als gedacht. Allerdings, um es vorwegzunehmen, mit gutem Erfolg. Der Schweißer und sein Helfer brauchten zwei Stunden und verlangten ziemlich teure 23 €, die ich auf 18 € herunterhandelte.
Danach gings zum Lackierer. Die vom Libanesen empfohlene Werkstatt war eine angenehme Überraschung. Alles aufgeräumt und sauber, legten drei Jungs, vermutlich Lehrlinge, mit ordentlichen Handgriffen los.
Gleich daneben war eine kleine Gartenwirtschaft. Müde vom Schweißer, dachte ich schon um die Mittagszeit an ein Bierchen. Denn alles begann vertrauensvoll und man muss nicht schon wieder danebenstehen. Zu wenig Flüssigkeit in mir bei dieser Hitze, setzte ich mich und guckte in Gedanken versunken nach oben. |
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Baum mit riesigen Blättern im Biergarten |
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Und dachte darüber nach, warum ich gerade Null Bock auf Deutschland, seine Bürokratie und seine Preise habe. Langsam sammelten sich an den Nebentischen andere Herren, deren Flüssigkeitspegel ebenfalls zu niedrig war. Keine piepsenden, kreischenden oder dumm lachenden Telefonen. Geruhsame Gespräche. Ein schöner Tag. An dem Andere arbeiten, denn ich hatte glücklicherweise meinen Computer zu Hause gelassen.
Wir erhöhten den vereinbarten Tarif von 22 € für das Drumrum der Windschutzscheibe spachteln und lackieren auf 30 €, weil der Capo vorschlug, noch drei weitere kleine Stellen, die mein heimischer Schweißer in Avepozo schon bearbeitet hatte, ebenfalls zu verschönern.
Ich setzte mich also wieder in meine Gartenwirtschaft und dachte weiter darüber nach, was dies für ein schöner, untätiger Tag war, an dem aber eindeutige Ergebnisse erzielt wurden. War schon ein Bier am hellen Tag ungewöhnlich, gab es nun ein zweites. |
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Stillleben im Biergarten |
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Einfach nur zu sitzen, einem kommenden oder einem gehenden Herrn einen Gruß zunicken, einen Schluck zu nehmen, sich vorzustellen, dass man die hübsche Bedienung vielleicht auch mal ... Nein. Das nicht ..., zu reagieren als eine Dame vorbeikommt und so kleine im Fett ausgebratene Teigkügelchen vier Stück mit scharfer Soße für 15 Cent verkauft, dann wieder den Baum hochgucken und die Gedanken laufen lassen wohin sie wollen.
Obwohl ... . Das mit der Bedienung. Als ich das zweite Bier auch schon nach Bringung mit einem kleinen Trinkgeld belohnte, wurde sie zunehmend freundlicher. Trinkgeld heißt hier, in so einem armen Viertel, 15 Cent. Auch hier bezahlt man eigentlich zum Schluss, aber schon nach dem ersten Bier glaubte ich, danach reicht es und ich gehe. Was ich zum Schluss erst nach dem dritten tat. Da war die Bedienung schon fast ein wenig traurig weil ich ging.
Was sich Männer halt alles so einbilden. Nach dem zweiten Bier hörte ich vor dem Garten ein wildes Getrommel. Auf Blechdosen begleiteten sich Kinder beim singen. Da tat ich etwas, was Schwierigkeiten nach sich zieht. Ich machte ein Foto, weil es mir so gefiel. Prompt hatte ich ein paar Lümmel hinter mir am Zaun, die nun eine Geschenk forderten. Entweder die Chefin des Etablissements verjagt sie, oder der Fotograf sieht ein, dass nicht alles umsonst ist im Leben. Er ruft den Ältesten, gibt ihm 50 Cent, sagt er soll so kleine Küchlein davon kaufen, sie mir zeigen um ihm dann zu sagen, er soll sie nun gerecht unter den Musikern verteilen. |
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Kinder machen Musik auf Blechdosen |
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So also plätschert der Nachmittag vorüber, bis die Lackierer endlich fertig sind. Wieder zurück zum Libanesen, bei dem nun das Anbringen der Scheibe ein Leichtes ist und ab zurück nach Hause, wo Essen und Assistentin wartet.
Eine Impression gönne ich Ihnen zum Schluss der kleinen Plauderei noch. Es ist ein seltsames Hobby von wem auch immer, Schuhe an Stromleitungen anzuwerfen, wo sie so lange baumeln, bis irgendwann ein Sturm die Schnürsenkel reißt. Auch das hat mit Voodoo zu tun. Es beschreibt sehr indirekt, was mich die Jahre in Togo hielt und interessierte. |
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Schuhe an der Stromleitung |
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Mit dem Wurstmacher Reiner, der mich zwar nicht kriminalisierte wie vorgehabt, aber durch Betrug mein schleichendes temporäres Pleite gehen einleitete, begann ein Reise in den Mikrokosmos Afrikas. Togo eben. Es gibt hier 50 % Christen, 50 % Muslume und 100 % Animisten. Um den Gehalt dieses Flapsuses zu verstehen muss man hineinwachsen. Es gibt unglaublich viele Dinge über die man sich aufregen kann, aber das Land ist sehr viel weniger korrupt als Deutschland. Schon allein das hat eine hohe Attraktivität.
Bei einem Gespräch in dem ich Jemand erklären wollte, dass mir das Maß der früheren Anerkennung ein wenig fehle und es in Deutschland Mechanismen gäbe, die Personen ins Abseits treten, wenn sie Positionen aufgeben, wurde mir beschrieben, dass hier Menschen die für Andere vieles geleistet haben, diese Anerkennung bis zum Ende ihres Lebens beibehalten und man sie deshalb achte. Wenn da mal ein paar „falsche" Stempel im Leben auftauchen, von denen jeder europäische Kraftfahrer der international unterwegs ist mehrere hat, ist das nicht kriminell, sondern zeugt von Beweglichkeit.
Solche Dinge plätscherten mir an diesem Nachmittag durch den Kopf, an dem ich mich mit Blick auf den Baum fragte, warum ich mich eigentlich in diesem Chaos wohlfühle. Vor allen Dingen hatte ich das Gefühl, dass ich nun in Voodoo eingedrungen bin. Nicht durch sprktakulär schöne Veranstaltungen, für die Gert Chesi auf Facebook zuständig ist, sondern dass ich das Wesen, über Aberglauben hinaus und vorbei in seinem Wesen und in Möglichkeiten begriffen habe.
Früher war herumreisen in Afrika die Leidenschaft, die letzten 10 Jahre war es der Mikrokosmos. Links und rechts der Avenue Madiba und ein Bier bitte. |
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Arme Menschen in Afrika seien arbeitslos. Ganz viele davon. Bis zu 80 %.
Sozialversicherungspflichtig, schon diese Wort provoziert Abneigung, ist die Grundlage dieser arroganten Behauptung. Wer 80 % in Deutschland liest, bekommt Mitleid oder denkt, die Bimbos sind halt rechtschaffen faul.
Sehen wir das unter dem Thema Umdenken einmal anders und sagen, sie haben halt manchmal zu wenig Arbeit aber nicht keine. Weil das notwendige Pensum von dem, das eine Gesellschaft am laufen hält, sich auf viele verteilt. Von denen die wenigsten sozialversicherungspflichtig angestellt sind. Aber eben arbeiten. Das hat schöne Vorteile für die Person, die gerade Arbeit in Auftrag geben will.
Ich bleibe mal erzählerisch beim Sechszylinderdieseldaimler der an Wurstmacher Reiner erinnern soll. Während mein neuer Vierzylinderbenzinerdaimler immer noch in der Garage steht weil die Elektronik das spinnen begann, dieses 200 PS-Monster, der zusammengepfriemelt schwer an mein Gebiss erinnert, immer noch fährt. Wie die Scheibe an das Auto kam, wissen Sie ja nun. Ich wollte die Gurke, für deren fahren man in Deutschland vermutlich in den Knast käme, jetzt auch noch schön haben. Damit die Äußerlichkeit ein wenig meinem gewünschten Image entspricht.
Meinem Schweißer brachte ich das Auto früh am Morgen mit der Bitte, hier und da und bitte auch noch dort ein paar Kleinigkeiten zu regeln, damit ich meinen Termin bei der Technikkontrolle in ein paar Tagen einhalten könne und dort eine guten Eindruck hinterlasse. Dann solle er doch bitte den Lackierer vom letzten Mal fragen, ob er so etwa am nächsten Dienstag die Gurke beilackieren könne. Als ich am Mittag das Auto abholte, war der Lackierer höchstpersönlich da. Eine stockende Konversation begann. Der Schweißer hat eine gemäßigt sprachliche Schulausbildung und ich einen starken Akzent im Französisch. Der Lackierer verstand noch weniger. Weil es viel Schweißer und viel Lackierer gibt, hatte zuerst der eine und dann auch der andere Zeit für mich, darauf konnten wir uns sprachlich einigen.
Eigentlich hätte er sogar unmittelbar Zeit, sagte der Lackierer. Eigentlich hatte auch ich unmittelbar Zeit, da Zeit in Togo eine anderer Faktor ist als dort, wo man die Uhr erfand. Stolze umgerechnete 60,- € soll mich dessen Arbeit kosten, die, zu Ihrem Verständnis, knapp vor einer Ganzlackierung anzusiedeln ist. Wobei alleine das Material 45,- verschluckt. Ich konnte aus Fairness nicht handeln. Interpretiert man den ganzen Vorgang, handelt es sich in mehrerlei Betrachtungen um so genannte Schwarzarbeit, die hier nicht diskriminierend wahrgenommen wird, sondern einfach nur Arbeit heißt. An der der togoische Staat im Centbereich beim importieren von Lack mitverdient. Aber nicht Sozialversicherungspflichtig in Bürokratie zwingt und dann noch mit 40 % direkten Steuern deutsch eine Arbeitsleistung bestiehlt.
Um sich dann solche Dinge leisten zu können: |
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Screenshot von Künstler_:*Innenkunst in Berlin |
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So viel zu Heizen, Kunst, Energie und leeren Gasspeichern. Ein Problem, das Togo so nicht hat.
Die Treppe ist übrigens nicht begehbar, weil die Trittstufenhöhe nach Paragraph Dingens zu hoch ist und damit gegen klare Bestimmungen verstößt. Was ja nichts macht, kommt eh nur Glasdach.
Übrigens. Trittstufenhöhe und Sozialversicherungspflichtig kommen in der Rechtschreibprüfung vor. Der Vorname Bimbo nicht. |
| 22.2. |
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Zwoi mol krom isch au grad.
Nach diesem alten schwäbischen Sprichwort kann man die Arbeitsweise in Togo nachvollziehen. Zwei Mal Krumm ist auch Gerade.
Der neue Schreiner der den alten Schnapsgebeutelten ablöst ist jung und heißt Kossi. Kossi sei Sonntag, stellt er sich mir vor und ich erwiedere, ich sein Dienstag. Ja. das ist auch gut. Das sagt er , weil die Mittwochgeborenen alle einen Sprung in der Schüssel hätten und oft auch gefährlich seien. Nochmal Glück gehabt mit Dienstag.
Ich musste kurz auf die Bank fahren um was für ihn in der Tasche zu haben. Mit dem fast neuen zusammengpefriemelten Sechszylinderdieseldaimler vom Wurstmacher Reiner piccobello mit klarer Sicht. Welch ein Vergnügen. Wenn dann noch die Badtüre wieder schließt und ich die intimen Sitzungen meiner Lebensabschnittsgefährtin nicht mehr hören muss ....
Es gibt so Tage, da denkt man, es läuft einfach alles.
Obwohl man meinen sollte, dass ich ein Problem wie eine falsch gesetzte Türe grund einer meiner Ausbildungen selbst beheben könnte liegt man da falsch. Auf Pfusch muss man spezialisiert sein. Nur dann kann man mit erneutem Pfusch den vorigen ausgleichen. Man darf nun im Resultat nicht genau hinsehen, aber die Türe schließt. Für die zwei Euronen die er umgerechnet haben wollte, gab ich ihm noch einen für Sonntag dazu. |
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Die nächste Bemerkung hat nichts mit Arbeit zu tun, aber mit glücklich sein.
In Deutschland ist das so eine Art neue Mode der Blockpartei geworden, Leute von denen man sich beleidigt fühlt, von extra darauf spezialisierten Rechtsanwaltsbüros verklagen zu lassen. Deshalb und wegen Totalkontrolle will man jetzt Klarnamen. Es gibt eindeutig zu viel Politiker und es gibt noch eindeutiger zu viel Anwälte.
Aber mein Gerichtstand ist Lomé, Togo.
Das macht mich glücklich, denn dann muss man Arschloch in französisch übersetzen. Und ich halte viele Politiker und Politikerinnen für genau das. Ob von der vergangenen oder von der jetzigen Regierung. Spätestens seit Muslumenschwemme, Woke-Irrsinn und Corona eigentlich so ziemlich Alle. Und nun wollen die, die ich für Arschlöcher halte, auch noch Krieg. Es tut so gut, das zu sagen und zu schreiben. Ich darf das, denn ich bin Vertriebener.
Schon immer mit Klarnamen. Weil ich in Togo bin und nicht wie viel Andere die um ihren Arbeitsplatz oder eine ruinöse Klage fürchten müssen.
Es gab mal in den Siebzigerjahren einen Prozess in Tübingen, bei dem ein norddeutscher Arzt einen Indigenen verklagte, weil der ihn beleidigt hätte. Er wurde abgewiesen mit der Begründung, dass im Süddeutschen der Ton rauher wäre als in Norddeutschland und er sich als Zugewanderter daran zu gewöhnen hätte. |
| 23.2. |
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Es ist Montag, die Assistentin hat frei, nun wird wieder gearbeitet. |
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Links unten war ein großes Stück Plastik weggerissen. |
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Wurde mit heißen Stäben anmodelliert. Das Plastik stammte von einer alten Klimaanlage und wurde passend geschnitten und geschmolzen, dass es nur so qualmte. Ob das oder der Kauf einer neuen Verkleidung umweltschädlicher ist, kann nur vermutet werden.
Vom Hocker aus auf dem ich wartete dass das Auto schöner wird, gab es eine idyllische Aussicht auf das Zentrum des Zubetonierers von Lomé. Cim-Togo. Der größte Zementhersteller. War wohl früher irgendwas mit Heidelberg-Zement, aber deutsch gibt es mittlerweile fast gar nichts mehr in Togo. |
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Der herbe Reiz der Industrielandschaft |
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Versuch einer Relativierung.
Wenn Sie dieses A-Wort gezielt zum Beispiel gegen einen Herr Vizekanzler Habeck oder einen Herrn Gesundheitsminister Lauterbach verwenden, dann beginnt ein Problem für Sie. Es wäre ordinär, direkt und unmissverständlich beleidigend. Schwieriger wird es bei Frau Baerbock, denn das A-Wort ist extrem maskulin belegt. Arschlöch_:*In geht irgendwie gar nicht. Obwohl Das Loch eigentlich geschlechtsneutral ist. Egal wo es sich befindet.
Frauen haben diesbezüglich Glück. Gehen Sie mal Ihre eigenen beleidigenden Worte für Frauen durch und Sie stellen fest, dass keines so ordinär rüberkommt wie das A-Wort. Das ist ein wenig so wie bei Nigger, das mir persönlich vielleicht einmal in zwei Jahren rausrutscht, wenn ein dunkelhäutiges Arschloch, ja, die gibt es, mir ganz besonders aufdringlich blöde kommt. Man dürfe es nicht sagen, weil es rassistische beleidigend und herabwürdigend sei. Ja genau darum sagt man es ja. Und schicke vielleicht zur Untermalung noch einen Stinkefinger hinterher. So wie mancher Franzose gern sagt, dass man ein Stück Merde eines Deutschen sei.
Will man Jemand beleidigen, kann auch sein, dass man sich unterm Arm kratzt und Affengeräusche macht.. Oder grunzt wie eine Sau. Oder man will verunsichern, damit der Gemeinte den Eckball nicht sauber platziert. Man will ja beleidigen und genau das will nun die deutsche Regierung verbieten. Beleidigen sei Hass und Hetze und schlecht fürs gemeinschaftliche Wohlgefühl. Dabei ist Diebstahl von Geld über Steuern auch schlecht fürs gemeinschaftliche Wohlgefühl. „Kampf gegen ..."ist ja auch keine freundschaftliche Ankündigung. Warum will man mich bekämpfen? Weil ich eine Gefühlsregung äußere?
Bei genauer Betrachtung ist eine Kampfansage wesentlich beleidigender als Arschloch. Denn sie enthält die Ankündigung einer lang dauernden Feindschaft, während Arschloch etwas momentan Bezogenes hat, dessen Wirkung oft schon nach kurzer Zeit im Emotionsloch verschwunden ist. Zugegeben, wenn man wie ein paar Absätze weiter oben eine Regierung im Ganzen als Arschlöcher bezeichnet und dabei ja auch noch die Geschlechtertrennung übergeht ist der momentane Emotionscharakter übergangen. Es ist aber als Gefühlsregung entstanden um einen Moment zu beschreiben, weshalb hier relativiert wird.
Wenn Jemand einen Krieg möchte und dieser Krieg schon sehr lange von einer Interessengruppe gewünscht wird, weil sie Macht oder Geld oder Beides möchte, ich dabei mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit Einfluss und Geld verliere, dann möchte ich Personen dieser Interessengruppe beleidigen dürfen. Ich möchte meine Meinung frei äußern dürfen. Und nicht ausgerechnet Die fragen müssen ob ich das darf, die ich meine.
Wenn Jemand alles dafür tut, mir meine sogar gesetzlich verankerten Grundrechte zu nehmen, mich also wie ein Leibeigener oder Sklave behandelt, dann gibts Arschloch und Stinkefinger. Wie für diese Verbrecherbrut von Corona, die schon zehn Jahre vorher das alles geplant haben. Mir also vorsätzlich das gute Lebensgefühl versaut und durch Spritzung ausgerechnet mich für eugenische Fantasien aussuchten.
Es ist interessant, den Begriff Arschlöcher mal in eine Suchmaschine einzugeben. Vielleicht ist auch die künstliche Intelligenz diesbezüglich aufschlussreich, aber ich mach mir jetzt lieber einen Kaffee. Doch vorher schnell noch eine rationale Begründung für einen emotionalen Ausbruch.
Wenn ich aus einem momentanen Gefühl eine Regierung disqualifizierte, so deshalb, weil sie durchweg aus Leuten besteht, die als Opportunisten den Marsch durch die Parteien gewannen. Alleine dadurch tragen sie Charaktereigenschaften, die losgelöst von Bildungskriterien zu betrachten sind. Opportunisten sind extrem anfällig für Führerfiguren, die ihnen Entscheidungen abnehmen für die sie selbst unfähig sind. Oder sind anfällig für eine stalinistisch agierende Weiblichkeit, die mit dem Prinzip der Intrige Opportunistenzüchtung betreibt. Oder für geheim agierende Gruppierungen, für die sie korrupte charakterverkrüppelte Erfüllungsgehilfen werden.
Um sich zu beweisen erfinden Opportunisten beiderlei Geschlechts gerne Gesetze und schaffen damit Bürokratie. Auch etwas, das einem hin und wieder einen groben Ausdruck erlaubt.
Manche werden eingekauft zu Opportunisten. |
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Er sagte das A-Wort und wurde es |
| 27.2. |
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Will uns dieser komische grüne Vogel suggerieren, dass man sich gegen Russland aufrüsten müsste und patriotisch Deutschland durch Angriff verteidigen? Und er würde nun mitmachen?
Wieder mit radioaktivem Bombenmaterial wie in Serbien, aber in in Deutschland die Kraftwerke wegsprengen?
Was für eine Jammergestalt. |
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Schon lange ist eigentlich klar sichtbar für Jemanden der politisch kategorisieren kann, dass sich die Grünen vom Sozialismus zum Nationalsozialismus wandeln. Falls Sie nun mich zu ordinär finden: Bei Alexander Wallasch ist ein Briefaustausch von einem erhaben akademischen Volltrottel und Kriegshetzer zu lesen, der aus Blockparteilicher Sicht auch den grünen Kotzbrocken Hofreiter als wahren deutschen Patrioten bezeichnet. „Slava Ukraini".
Es ist der CDUler und Kriegstreiber Moritz Hunzinger der unter Anderem sagt: |
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„Mit Kohl gäbe es diese scheußliche Masseneinwanderung von Wilden hierzulande nicht" |
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Dass die grünen Menschenhändler mit Vorliebe durch falsche Anreize Schmarotzer und Kriminelle anziehen kritisiere ich schon lange, aber pauschal als „Wilde" .... ?
Faszinierend wie Deutschland schon wieder in sein Verderben rennt. |
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Weil der vorige Artikel über Arschlöcher ging und die ganze Seite über Umdenken, passte der Herr Josef Fischer natürlich prima ins Konzept um unter dieser Kombination näher betrachtet zu werden.
Wir waren mal gemeinsam bei den Spontis, wie wir infantil genannt wurden. Allerdings hatten die Stuttgarter keinerlei Anwandlungen von Gewalt, was man bei Joschka und seinem Frankfurter Umfeld so nicht sagen konnte. Dem Vorwurf, dass man RAFler beherbergt hätte, entging er nur dadurch, dass die gesamte WG-Etage in zwei Wohnungen mit zwei Verträgen geteilt war und die RAFler in der anderen waren.
Die meisten des so genannten ersten Rings plus ihren Anwälten der RAF waren ja in Stuttgart und auch ich hatte Veranstaltungen mitorganisiert, in dem die Anwälte auftraten und erläuterten um was es ging in Stammheim. Fast die gesamte Linke waren damals Fans und einige der Damen fanden sich in meinem Bette. Doch schon merkte und ermahnte ich, doch bitte das Maul nicht wo weit aufzureißen. Papa du bist ein böser Schläger, bis man beim hundertsten Mal eine Ohrfeige bekam und nun sagen konnte: Siehst du, ich hatte recht. Ich wusste wer die Kassiber druckte und wusste, wann der Verfassungsschutz in deren Namen etwas veranstaltete aber den Stil nicht kopieren konnte. Doch im Gegensatz zu Herrn Fischer stellte ich mir früh die Frage: Willst du von solchen Leuten regiert werden?
Sprich, wir wurden in einen Topf geworfen, waren aber schon damals sehr verschieden. Die Sprüche, die der Herr über Deutschland losließ, das er im Grunde abschaffen wollte waren mir sehr unsympathisch, um es mal vorsichtig auszudrücken. Aber zu einem Arschloch mutierte er, als man, ganz ohne Brandmauer, Kommunisten und rote Faschisten ins Parlament ließ und er dann Jugoslawien in einen tatsächlichen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg zog. Nicht wie heute in der Ukraine.
Schon da hatte er sich, durch und durch korrupt und machtgeil, an die Amis verkauft. |
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Widerlich und strunzdumm. Faschisten die glauben, den Faschismus zu bekämpfen |
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Sehr früh merkte ich, dass es für mich woanders hinging und endgültig kuriert wurde ich von denen durch meine Reisen in Afrika. Das ist nun Plural. Arschlöcher. In Horde. Die wollen nur zerstören und so war unser Spruch damals nicht gemeint, wenn wir sagten „Macht kaputt, was euch kaputt macht."
Soviel zu Arschlöcher im groß Abstrakten. Im politischen. Doch das eigentlich Schlimme sind Arschlöcher im direkten Umfeld. Einer meiner Brüder ist eines und leider begleitet einen sowas ein ganzes Leben. Oder seit nun fast zehn Jahren lebte eines einen Stock über mir. Beiden gemeinsam, dass sie Arschloch sein kultivieren und es aus irgend einem seltsamen Grund witzig finden. Eine seltsame Überlebensstrategie.
Wie wird man zu einem Arschloch? Bei so einer Frage wird es zu psychologisch. Schöner ist es, das zu beschreiben, was so etwas tut. Weil mein Müll nicht abgeholt wurde, nimmt er den Eimer und leert ihn auf meiner Kühlerhaube aus. Vor ein paar Tagen hatte er einen Platten und ich sagte zu meiner Liebsten, warte, in den nächsten zwei Tagen macht er am Auto was kaputt, weil er denkt, ich hätte diesen Platten verursacht. Diesmal war es dann der Stern vom Daimler. Zum zweiten Mal.
Normalerweise lässt er bei mir am selben Reifen die Luft raus. Einmal hatte ich es auf der anderen Seite nach 200 Meter durch Sand nicht gemerkt und ein neuer Reifen war fällig. Besoffen fährt er seinen Autospiegel kaputt. Am nächsten Morgen sind bei mir beide zerschlagen. Wenn er das Maul aufmacht lügt er und denkt, so sei Menschsein und nimmt von allen Anderen das Gleiche an. Weil er Reifen kaputt macht sei es logisch, dass Andere das auch bei ihm machen. Und weil er trotz französischer Tarnung ein maghrebinischer Arab ist, muss das Prinzip der Heimzahlung doppelt bis zehnfach größer sein.
Auch Sie, sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, waren temporär schon mal ein ungerechter Drecksack. Alle haben ein paar Situationen im Leben für die man sich schämt. Heilig sein ist eine schöne Erfindung um Tugend als Ziel anzustreben, aber selbst die zu Heiligen in den Religionen wurden, hatten Dreck am Stecken.
Als höchstwahrscheinlich er damals meinen technisch gerade fertig gerichteten Oldtimer abfackelte, machte er sich überall so unbeliebt, weil allen mittlerweile klar war, dass er solche Schweinereien so machte, dass man ihn juristisch nicht kriegen konnte. Es gibt in Togo tatsächlich eine gemeinschaftliche Nachbarschaftsanzeige um schädliche Arschlöcher loszuwerden. Die hatte er am Hals, als er meine Pflanzen im Garten ausriss, weil sie ihm Kraft seiner Einbildung im Wege wären und er mir, als ich tatsächlich das erste Mal lautstark ausflippte, vor mindestens zwanzig durch Lärm angezogen Nachbarn Gas ins Gesicht sprühte.
Wie viele solcher Menschen hat er Methoden entwickelt, um sich bei neuen Bekanntschaften von einer freundlichen Seite zu zeigen, aber irgendwann merken alle, dass er einfach nur lügt wie gedruckt. Aus ist es dann mit Besuchen, denen er schnell zu aufdringlich wird. Demnächst werden wir ihn von Vermieterseite los, dann sehen wir mal weiter. Ich tröste mich damit, dass der Reifen schon etwas abgefahren war und der Stern kein Original, sondern eine indische Kopie war, die sich schon bei der kleinsten Berührung krumm stellte.
Das mag ein Stuttgarter gar nicht wenn der Stern wackelt. |
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Mehr zu etwas Unangenehmen, aber Nützlichen. Egal wo. Hier Togo.
Wie schon erwähnt, war der Kauf eines neuen Gebrauchten bisher ein Reinfall, weil die Elektronik nicht will, dass sie funktioniert. Ich richtete also parallel Wurstmacher Reiners Gedenkgurke wieder her um noch ein Jahr Gebrauch zu erzwingen. Geschichten um Windschutzscheibe und Stern waren ja schon weiter oben zu lesen. Es war also soweit. TÜV
Nach einem Besuch im Finanzministerium um zu klären ob ich ein privates Konto haben darf, weil die BCEAO ein neues Gesetz für Westafrika erlassen hätte, was ich als Verschwörungstheoretiker sofort den Amis in die Schuhe schiebe, gings zur Technischen Kontrolle. Eine der letzten Bastionen Togos, wo man noch schmieren sollte, oder, wenn nicht, mit Zeit bezahlt.
Gleich wär er dran ... |
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Ordentlich in Reihe. Aber ... |
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Schon als ich ankam stand der Erste hilfreich da und wollte eine kleine Belohnung dafür dass er Warndreieck, Medizinbox und Feuerlöscher von hinten, wo ich es schön sichtbar hingelegt hatte, nach vorne legte und mir sagte, dass ich nun meine Gebühr bezahlen gehen sollte. Was ich alles seit nunmehr 11 Jahren ganz toll mache. Dafür wollte er ein kleines Geschenk, das ich auf später, später, nachher verschob.
Der Zweite war einer mit weißem Helm, den die Offiziellen aufhaben. Warum auch immer. Vielleicht dass ihnen kein Autodach auf den Kopf fällt, der mir kund tat, dass er dringend was zu trinken bräuchte. Das Codewort für drei Euro, bei dem ich nun so tat, als wäre ich noch nie hier gewesen und verstehe nicht was er meine.
Es ging in zwei Schüben durch für den Vormittag. Beim zweiten stand ich vorne. Doch irgendwann lief ich zu den Kontrolleuren und monierte, dass da von hinten immer mehr Fahrzeuge an meinem vorbei in die Halle fuhren. Ach. Oh, hallo du da, dort steht ein Benz, kümmere dich mal drum.
Was dann folgte war auch seltsam. Hinter der Halle stauten sich die Fahrzeuge dann und bekamen eine Plakette an die Windschutzscheibe geklebt. Das ist dann immer ein Schub von etwa Fünfzig. Auch dieses Mal. Es dauerte bis zum Schluss, kurz vor Mittagspause, bis mein mittlerweile allein stehendes Gedenkfahrzeug an einen großen Schmierer endlich seinen offiziellen Kleber bekam.
Dieser unfassbar riesige alte Baum bot eine schöne Kulisse. Manchmal muss man einfach ein wenig durchhalten. Unmittelbar nach diesem Foto rief mich der Weißhelm und zeigte mit großzügiger Geste, dass ich nun fahren durfte |
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Der gigantische Baum war Pate für dieses Foto |
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Dazu noch was persönliches. Ich habe die oft verkomplizierende Eigenschaft, Leuten die es gewohnt sind die versteckende Hand in der Hosentasche verschwinden zu lassen, explizit nichts geben zu wollen. Diese Weigerung brachte des öfteren einen Zeitverlust. Manchmal sogar mit Geschrei. Aber der Schwabe in mir rechnet das um als Gewinn, den man für Warten erhält. Da man ohnehin dauernd wartet in Afrika, unterscheidet sich dieses Warten erheblich vom sonstigen Warten, aus dem man keinen Gewinn erwirtschaftet. Und ist er noch so klein.
Für ein Drittel des Ersparten gab ich mir, um das Warten, das ich erahnte, etwas zu gestalten, eine Bierchen, denn auf dem dortigen Gelände ist Gastwirtschaft in Hütten zu finden. Dort überraschte mich ein Herr, der sich daran erinnerte, wie ich vor sechs oder sieben Jahren meine Enduro bei ihm ummeldete. Also, wenn sie auch keine Motoren bauen können die Togoer, ein immer wieder überraschendes Personengedächtnis haben sie.
Zu den verbleibenden zwei Dritteln. Da man in Togo keine Pfandflaschen sammeln kann, sind einige Leute wirklich in richtigen Schwierigkeiten. An die gebe ich diese Kategorie von „Gewinn" dann weiter. Das ist noch übrig geblieben aus der Zeit als ich Karl Marx und Robin Hood zu einem gedanklichen Brei verrührte und die Welt dahingehen umkrempeln wollte.
Sehr relaxed gurkte ich die Umgehungsstraße entlang in Richtung anderes Ende von Lomé. Die alte Schrottbeule ist nochmal legal. Geschweißt, lackiert, überholt und schön mit neuer Windschutzscheibe und glänzendem Stern. |
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Dieser Beitrag ist auf mysteriöse Weise verschwunden, ich habe ihn am 10.3. neu verfasst.
Wieder einmal verstarb eine angesehene Persönlichkeit. Etwa vierzig Tage danach wird die Person beerdigt. Schon Freitag wird in einem aufgebauten Zelt alles für viel Halleluja vorbereitet, was dann, zum Leidwesen vieler Nichtbeteiligter, durch große Lautsprecher auch allen Anderen sehr nahe gebracht wird. Der Herr war früher eine wichtige Person im Hafen und schon einige Jahre im Ruhestand.
Ich habe mich am Freitag Abend auf meinem Beobachtungsposten in der neuen Kulturwirtschaft an der Avenue Madiba ein wenig gewundert, wie viele Mercedese und BMW's es noch in Lome gibt. Dazu passend unglaublich viel unglaublich dicke Frauen, die alle zu dem Ereignis strömten, das bis etwa 22 Uhr sehr laut alles im Namen Jesu verkündete und dann ein wenig in der Lautstärke abnahm.
Samstag nach einer kleinen Morgenmesse wird dann der Verstorbene mit Trommeln und Trompeten zum Friedhof gebracht. Für dieses Ereignis positionierte ich mich auf der Veranda um den Zug zu fotografieren. Was im Prinzip missglückte, weil einer unserer Bäume einen so langen Ast bekommen hatte, dass er viel zu sehr ins Geschehen ragte.
Aus einem anderen Grund bekam dann das Photo eine anders gedachte Bedeutung. |
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Trauerzug |
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Der Franzose, oder Algerier, oder Mischling von beidem kam nach unten in den Hof und sah mich in Position für Aufnahmen. Er unterstellte mir schon mehrfach, ich würde ihn ständig fotografieren, was er vielleicht gern hätte, ich aber nie machte. Die geneigten Leser erinnern sich vielleicht noch an den tollen Einfall den er hatte um der Nachbarschaft mitzuteilen, dass ich sie ständig ablichten würde.
Er stellte sich also in die Türe grinste nach oben und wollte mich ärgern in dem er sich breit ins Bild stellte. Wobei ärgern eher eine wenig harmlos und fast verspielt klingt. Sagen wir also mal, er wollte mich provozieren. Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass er schon frühmorgens mit Sodabi, dem hiesigen Palmschnaps reichlich verladen war.
Zwei Besucher der Zeremonie stellten ihre Fahrzeuge auf den zwei Parkplätzen vor unserem Haus ab. Ich bat sie, ihre Autos woanders zu parken und sie waren gerade dabei einzusteigen, als schon wieder der Algerierfranzose auftauchte und sie anbrüllte, sie sollten sofort abhauen. Ich informierte ihn höflich, dass die Beiden gerade dabei wären umzustellen. Mein Auto mit dem ich gerade aus der Bäckerei kam, stand offensichtlich so, dass ich auf frei wartete. Nun begann der Herr sich auf meine Fahrzeug gemütlich anzulehnen und plötzlich in zuckersüßem Ton mit der Fahrerin zu flirten. ich wartete ein wenig und sagte „Mein Herr, bitte, ich warte und oben wartet Arbeit"
Brüllt mich das Arschloch an, ich hätte ihm nichts zu sagen. Ich platzend genau so laut zurück, ... Die zwei Autos waren nun sehr erschrocken sehr schnell weg, und ich beruhigte mich mit Mühe wieder. Die Schreierei ging dann im Innenhof weiter, wo er bereits das erste Mal vage andeutete, meinen Stern abgerissen zu haben.
Nachdem der musikalische Lärm dann auch in einem kleineren Zelt auf der anderen Seite der Veranda weiterging, wo noch einmal ein Zelt für Verköstigung stand, ergriff ich kurze Zeit später die Flucht in den Biergarten. Weil man mir sagte, dass bei solchen Feierlichkeiten auch reichlich Diebe unterwegs sind, schloss ich Türe, in der auf dem Foto der Franzose oder Algerier zu sehen ist, mit dem Schlüssel ab.
Was ich bei meiner Rückkehr von dort ein Mittagessen später nicht wusste, dass der Depp da oben vor meiner Flucht Besuch bekommen hatte und sich bis dahin eine halbe Flasche 50- bis 60prozentiges in Form von Palmschnaps einfügte. Genau in dem Moment als ich aus dem Auto stieg kam er aus der Türe, hinter sich die beiden Besucher, die mir, nachdem sie den Schreihals nach innen entsorgt hatten, solcherart Infos gaben. Weil ich am Tag abgeschlossen hätte und er extra deshalb runterkommen musste um seine Besucher rauszulassen, so schrie er und ging auf mich los um mich hauen und zu boxen. Seine zwei Besucher hatten sichtlich Mühe den brachialbesoffenen Schreihals festzuhalten. „Shee schui pas schule, shee schui pas schule." Zum erstaunen der vielen vorbeilaufenden Beerdigungsbesucher. Etwa zu übersetzen: „Ische buin nische bsoffe§.
Der eine Besucher war der Sohn von Article Zero, der auch schon im Tribunal mitmischelte. Sein Vater, sagen wir es mal salopp, war ein Spitzel in Italien. Vor ein paar Tagen tauchte jener Christian nach dem Vorfall noch einmal, diesmal mit Computer auf. Zu ihm sagt der Schnapstrinker Capitain. und den meinte er wohl bei dem Eklat in der Gendarmerie, der weiter unten folgend beschrieben wird. Der zweite ein mir unbekannter Franzose.
Nun haben Sie eine Andeutung davon, warum ich zu nichts Vernünftigen mehr schreiben kann. |
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So. Zum Politischen. Zum eigentlich Wichtigen. Zum Existenziellen.
Denn ob dem Nachbarn die Kraft zum masturbieren überhaupt noch reicht ist doch nicht wirklich wichtig. Ob in Europa die Energiepreise noch teurer werden und der Mittelstand mit vielen seinen Traditionsfirmen gerade den Bach runtergeht aber schon. Aus meiner Sicht beruflich ein riesiges Problem. Die erste Liga in meinem Segment des Kunsthandels, ich pauschalisiere, sind Aschkenasen. Die kaufen von mir nichts. Meine Kunden sitzen in genau jenem Mittelstand, der jetzt pleite geht.
Der Handel der Kunst ist in vielen Bereichen ähnlich dem der Energie. Natürlich verdient der gespritzte, gendernde Bruder mit Aktien von Rheinmetall eine schönes Geld, das mir zu schmutzig ist, weil die, die richtig dabei absahnen mit Mitteln arbeiten, die ich moralisch nicht toleriere.
Die frei werdenden Filetstückchen bei alter Kunst aus Afrika werden von der ersten Liga aus immer mehr am Markt auftauchenden Sammlungen selektiv günstig aufgekauft und drunter geht alles pleite. Mails von Sotheby's, Bonham's und Christie's erinnern mich fast täglich daran.
Und Nein. Ich bin wegen der Beschreibung von Realität kein Antisemit. Damit wir uns richtig verstehen. Ich habe nichts pauschal gegen Semiten. Nur, die Aschkenasen haben als Religion getarnte Zusammanehaltsmechanismen, auch als Bellizisten, da darf einem das schon mal unsympathisch werden. Ich sehe, wie durch eine so zu definierende Gruppierung und deren gemachten Spielregeln der Markt in Afrika zerstört wird. Um ein Beispiel zu nennen. Diese erste Liga behauptet ständig, es käme nichts Altes mehr aus Afrika, womit sie verlogen implizieren, dass alles was sie nicht haben, Fälschungen seien. Ich habe mich aufgrund meiner Verbundenheit für die Kunstgeschichte Afrikas eingesetzt und meine Geschichte kennen ja die Meisten der Leser. Sie steht in direktem Zusammenhang mit dieser Pauschalisierung.
Nun kommen wir zur BCEAO. Wieder aus einem persönlichen Grund vom Kleinen ins Große. Die Bank erhält eine Überweisung aus Deutschland und sagt, sie könne es mir nicht auf dem Konto gutschreiben, weil die BCEAO ein neues Gesetz erlassen hätte, dass man Konten von Ausländern zu überprüfen hat, ob sie das haben dürfen. Die Dame von der Bank, superfreundlich, erklärt mir alles genau, macht einen Brief an den „sehr geehrten Herrn Minister" vom Ministère de l'économie et des finances fertig und fügt alle Fotokopien bei, die ich vom Telefon über den Schreibtisch hinweg per WhatsApp sendete. Am nächsten Tag eine Fahrt in die Stadt und bekomme dort einen Stempel auf eine Kopie für mich. Den Wisch sende ich an die Bank und mein Geld wird gutgeschrieben.
So weit alles paletti. Ein wenig Bürokratie gibt es auch in Togo und unterm Strich war bisher alles sehr einfach zu erledigen. Die Prüfung wurde ein bis zwei Wochen dauern. Der Mann dort sprach ein paar Worte Deutsch und wir freuten uns über nettes gegenseitiges Grüßen. Doch es gibt ein paar verwunderliche Details, die mich anregten mal wieder neugierig zu sein. Auf dem Überweisungsformular war als Überweisungsgrund angegeben: Grundstückserwerb. An sich eine unerhebliche Sache, weil ich meiner Freundin beziehungsweise ihrer Mutter einen kleinen Kredit gegeben habe, bekam ich als Sicherheit ein Titre foncier, eine Besitzurkunde für ein kleines Ackerstückchen. Weil sich das für Bohnen und Zukunft eignet hatte ich überlegt, es meiner kleinen Assistentin zu kaufen. Warum schreibt mir schon am nächsten Tag das Finanzamt ich solle mich an sie wenden?
Korrekterweise schrieb ich zurück ich hätte nichts gekauft, nur überlegt und wenn es vielleicht so weit wäre, melde ich mich. Noch vor wenigen Jahren konnte nach französischen Gesetzen kein anderer Europäer als sie Grund in Togo erwerben. Sie erinnern sich? „Das ist mein Land"? Ich machte also eine kleine Recherche über diese Wirtschaftsorganisation, die für den ganzen afrikanischen Raum des Franc CFA zuständig ist, der ja nach wie vor als Kuriosum an Frankreich gebunden ist, wo heute noch die Hälfte der Finanzkapazität des Franc gelagert ist. Doch deren Direktor hat in den USA studiert, was ein klein wenig in eine anderer Richtung lenkt als die erste Vermutung.
Afrika tendiert fast geschlossen zu der BRICS-Organisation, ist Russland- und Chinafreundlich und hat zunehmende Aversionen vorrangig gegen USA und Frankreich. Weil hier in Afrika oder besser, in Togo, die Propaganda- und Lügenmechanismen nicht so wirken wie bei der deutschen Presse die praktisch voll in transatlantischem Besitz ist, redet der Betreiber der Kulturkneipe eben auch von Aschkenasen und nicht von Juden, weil es da eine Trennlinie gibt.
Was also steckt hinter dem Interesse der BCEAO, die Konten von denjenigen Europäern zu überprüfen, die nicht über Firmenkonten abgerechnet werden?
Vergessen Sie bei dieser Überlegung nicht, dass ich als so genannter Verschwörungstheoretiker die zwei Türme in New York, das Gegendere und CO2-Gehampel, das Coronaverbrechen und vieles Andere von Beginn an richtig interpretierte, wie sich nun aus den Epstein-Files ergibt. Alles USA-gesteuert. Da sind kriminelle Mechanismen am Werk, dass einem hin und wieder schwindelig wird, weil die Phantasie nicht folgen kann. Besonders wenn man selbst schon eine Vergiftung durchgemacht hat und bei seinen Recherchen hunderte von „Selbstmorden" und „Überfällen" mit Tod von Menschen entdeckt hat, die irgendeine dieser Schweinereien aufdecken wollten oder etwas aussagen sollten.
Wir haben gerade einen Zeitenwechsel, weil nun viel Verschwörungstheoretiker rehabilitiert werden. Oder sollen nun Leute wie ich mit Bürokratie aus Afrika vertrieben werden, weil der Kontinent der Shitholecountries nun in den USA-Fokus gerät? Denn existenzielle Schwierigkeiten über Banken sind ja schwer in Mode. |
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Kontrafunk. Sehr interessantes zu dem Iran-Krieg
Belash und Jasmin Kosubek. Perversionen der selbsternannten Elite
Robert Stein und Thomas Röper Tacheles #194
Da ich selten ganz aktuell bin und die Situation im Iran noch nicht durchschaubar ist, mir aber seit Beginn das Mullah-Regime zutiefst unsympatisch ist, hier ein Link auf einen Artikel, der das ganze unkonventionell positiv sieht. Aber sehr ausdrücklich, ich weiß nicht ob ich das teilen werde, weil ich gleichzeitig auch gegen fremde und besonders us-amerikanische Überfälle bin.
Ansage, Tom Schiller, Trump hat alles richtig gemacht. |
| 3.3. |
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Der Tank ist voll, der Kopf auch.
Aus Lomé kann ich nur ein diffuses Stimmungsbild senden. Zwei mir wichtige Gesprächpartner sind ähnlich schockiert über Iran. Einer, Muslim, sagt, dass alle die er kennt, gegen diesen Überfall seien, obwohl man das Regime nicht gut heiße. Ein anderer, eher ohne Religion, kann noch keinen Meinungsspiegel angeben.
Was mich beginnt ein wenig zu nerven bei meiner Medienrundschau, dass konservative Strömungen, denen ständig Antisemitismus vorgeworfen wird, sich deshalb angestrengt bemühen, immer auf Israelischer Seite zu stehen. Die Spritpreise werden wohl nach oben gehen, ansonsten seien wir hier in Togo sicher. Wenn die Brauerei ausfällt, trinken wir halt Tchoukoutou, das Hirsebier. Der Freund Muslim macht eh seinen Ramadan weiter.
Aber seltsam ist es schon, wie man immer für andrer Leute Krieg bezahlen muss.
Wie? Was?`Stromausfall um sechs Uhr morgens?
Ah. OK. Oskar Keller. Nur 10 Minuten
Weniger seltsam wird es, wenn man liest, dass Israel so genannte False-Flag initiiert und Raffinerien in Saudi-Arabien bombardiert. Also Öl-Knappheit absichtlich herbeiführt. tkp - Wer war der Angreifer auf Saudi-Ölfeld – Iran oder Israel-False-Flag? Da rattert meine Maschinerie. Nur ein Hinweis, keine Behauptung. |
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Dieser Beitrag „Legba" ist auf mysteriöse Weise verschwunden, ich werde ihn neu verfassen müssen. Es ging hier um persönlich politische Wandlung und ein Vergleich im Großen und Kleinen. Im mehrfach beschrieben Mikrokosmos. Der zweite ist Alltag. Einer der zwei beschriebenen Gäste musste jener „Capitain" sein, von dem ich bisher dachte, es sei ein Togoer.
Nun mal Vermutungen.
Bei beiden Artikeln, die auf mysteriöse Art und Weise verschwunden sind, war kein Zufall, kein Programmfehler, kein Babytatschen auf der Tastatur verantwortlich, sondern Jemand der es geschafft hat, in meinen Computer einzudringen. Nicht in den Provider. In meinen Computer. Wie mit einem Skalpell genau die zwei Artikel rausgetrennt. Hochprofessionell. Das kann kein junger Togoer aus dem Copyshop. Die kennen diese alten Programme nicht auf denen ich arbeite.
Der besoffene Drecksack von oben hat mehrfach irgendwas von „seinem Capitain" gefaselt. In beiden verschwundenen Artikeln taucht einmal direkt und einmal indirekt genau der auf, ohne dass ich gewusst habe, dass der eine Rolle spielt. Ich dachte, das sei einer jener Besucher, die den da oben ein paar Mal besuchen um sich nie wieder zu zeigen, wenn sie dahinter gekommen sind was das für ein Schwätzer ist.
Im schwäbischen sagen wir: Kleine Kinder und Besoffene sagen die Wahrheit. Seit der Typ hier aufgetaucht ist, hat der Depp von oben auf mich einschlagen wollen. Es war genau dieser Herr, den ich zunächst als Capitain vermutete und ihm diese Selbstsicherheit gibt. Auch auf der Gendarmerie hat der Säufer geprahlt, dass er „seinen Capitain" anrufen würde, der kommt, ihn rausholt und alles weitere erledigt. Auch die Nummer des Vize-Commandanten würde er an den weitergeben und dann würde er schon sehen was passiert. „Hei, mon ami .." - „hej, mein Freund, du wirst schon sehen"
Nun scheint es aber so, dass Sohnemann von Article Zero jener Capitain sein soll, mit dem der Säufer prahlt. Der ist aber nicht mehr beim Militär, der ist die Lachplatte, der einen Film unmittelbar nach der Attacke der Kleinen auf den Säufer mit dem Telefon drehte, dabei nur Piment auf Brust und Mauer zeigte und nichts von einer Verletzung erwähnte
Ich vermute mal, dass sich der Capitain mittlerweile sehr ungern in diesem Zusammenhang verorten lässt. Jedenfalls geht der Vorfall um in Avepozo und die Wiederholung des Artikels Legba muss warten |
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Zeuge oder was? |
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Kommen wir zu den größeren Ereignissen.
Seit Jahren schreibe ich, dass diese brunzdumme Politik der Schuldsuche was koloniale Vergangenheit anbelangt, eben nichts anderes ist als Brunzdumm. Mit einer neunschwänzigen Peitsche geiseln sich die Deutschen für so ziemlich nichts und gar nichts.
Dass die Kolonialidee nichts ist hat schon der letzte Kaiser Wilhelm und der noch wichtigere Bismarck schon bemerkt und versucht mit dem Prinzip des Protektorats etwas besser und anders zu machen. Auch das bedarf keiner Wiederholung, lässt aber Vieles im Vergleich mit Frankreich und dem Vereinten Königreich der englischen Monarchie in wesentlich besserem Licht erscheinen. Würden wir mit Afrika, oder besser, einigen Ländern Afrikas auf dieser Ebene über Kooperationen verhandeln hätten wir heute Chancen, kleine Märkte wieder zu gewinnen. Es gibt in Togo außer gebrauchten Autos nichts mehr an deutschen Produkten.
Togo und Kamerun erinnern sich mit Wohlwollen. Auch wenn der Kameruner Leiter vom Haus der Kulturen in Berlin sich den Kampf gegen den Faschismus auf die Fahnen geschrieben hat, so hat der nichts und gar nichts mit der wirklichen Stimmung in Kamerun am Hut. Der hat mit dem Anprangern des bösen bösen Kolonialismus eine schöne grün-rote Karriere hingelegt. Immer auffällig mit zehn weißen Frauen im Kreis um ihn herum. Das weckt große Sehnsüchte beim Menschenhandel. |
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Die Ukraine ist ein Terrorstaat |
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Der Hauptgrund, dass die Franzosen endgültig aus Mali rausgeflogen sind, war, dass die über ihre Flugbewegungen keine Rechenschaft abgegeben haben und unter dem Verdacht standen, von Niamey aus die von der Ukraine unterstützten Islamisten im Norden unterstützt zu haben.
Dass die Deutschen im Prinzip dasselbe machten und der Regierung ihre Drohnenbewegungen nicht mitteilen wollten, nahmen vor dem Hintergrund von Schulze und Strack-Zimmermann, die niemand ernst nahm, niemand ernst. Sie rutschten quasi durch einen Wahrnehmungsfilter. Das noch beklopptere Wasserstoffprojekt im Niger ging als nächstes den Bach runter, oder besser, den Fluss Niger runter, dem sie Milliarden Liter an Wasser abzapfen wollten um mit Hilfe von Solarpaneelen mitten in dem winzigen Agrargebiet Strom für Deutschland gewinnen wollten. Das explosive Gut wäre dann in Lastwagen durch die Unfallträchtigsten Gebiete diese Welt in den Hafen von Lomé gefahren worden.
Viel dämlicher geht nicht, aber es hat fast niemand bemerkt. Die Deutschen sind mit diesem Unsinn im Schatten der Franzosen ziemlich unbemerkt geblieben und sie hätten mit einer Anknüpfung an ihre positiv bewertete Vergangenheit neu Fuß fassen können, während man die Franzosen raushaben möchte. Dass Baerbock sich Gedanken über öffentliche Toiletten in einem Dorf machte oder die dunklen Afrikaner als den Speck der Hoffnung bezeichnete, nahm man nur unter Gelächter wahr.
Ausgerechnet jetzt, wo Trump sich zu zionisitsch imperialen Strategien entschied und sich viele seiner Wähler und Hoffnungsträger auf Friedenspolitik von ihm abwenden, reist Blackrock-Merz zu ihm und lässt sich streicheln. Vermutlich weil sein jüdischer Boss Larry Fink nun freundschaftliche Beziehungen zu Trump aufbaute.
Der Krieg in der Ukraine hat übrigens sehr viel mit Blackrock zu tun. Aber weil ich jetzt abschweife und dadurch die Afrika-Politik der Blockpartei so dumm bleibt wie sie war, lasse ich diese Kapitel auslaufen. Schüttle den Kopf und geh eben eine Bierchen trinken. |
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Peter Herrmann war nicht nur weltweit der erste Galerist im Internet, er macht auch die weltweit besten Pfannenkuchen.
Drunter geht nichts. Weil wir noch nicht genau wissen was sich da im Universum abspielt, wäre es vermessen, das Alleinstellungsmerkmal bis dahin auszudehnen. Ganz hundert Prozent sicher jedoch die Besten in Avepozo. Weil sich das beginnt herumzusprechen musste ihr Autor am Weltfrauentag mal wieder herhalten, einer kleinen Gruppe von fröhlichen Damen den Gefallen zu tun.
Pro Person ein Ei, mit für hiesige Verhältnisse sauteurem Dinkelmehl und Wasser zu einer optimalen Konsistenz verrühren, die mit Gefühl zu tun hat. Dann Adibolo ganz klein schneiden. Das ist ein Piment mit einer ganz feinen Schärfe, die sich beim ankochen schnell und angenehm im Träger verbreitet. Dann ganz fein gehäckselt eine rote Zwiebel und dann die beliebte Halal-Wurscht vom Libanesen, eine Geflügelwurst, die geschmacklich der süddeutschen Schinkenwurst nahe kommt. Ebenfalls in ganz kleinen Würfelchen.
Das Ganze nun in die Pfanne und nach dem Umdrehen schon mal in der Mitte in zwei Teile teilen. Es gibt hier im Libanesischen Supermarkt einen deutschen cremigen Frischkäse. Den auf der einen Hälfte in kleinen Häppchen auf den Pfannenkuchen aufbringen und wenn er unten die richtige hellbraune Farbe hat umklappen. |
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Anpassungstraining für Feststoffe |
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Nachdem die großen Damen versorgt waren, kam die kleine Assistentin dran. Obwohl eine leichte Schärfe drin war, haute sie erstaunlich viel rein. Sie schien begriffen zu haben, dass wenn der Autor selbst am Gasherd steht, das Ergebnis dann ist, wie oben beschrieben.
Übrigens wollte der Überbringer der Anzeige, der Sohn vom Dorfchef, unbedingt auch was von den Pfannenkuchen abhaben, was die Damen ihm aber verweigerten. Obwohl er sich anbot, die zwei Damen auf dem Foto zur Gendarmerie zu begleiten, wo sie vom Nachbarn wegen einer Ohrfeige für dessen Arroganz nach seiner Falschbehauptung bezüglich plattem Reifen angezeigt wurden. Was sich übrigens mit der elektronischen Buschtrommel in rasender Geschwindigkeit in Avepozo verbreitete und dem Beliebtheitsgrad des Herrn Nachbarn gar nicht gut tut.
Überhaupt gar nicht gut tut. Null.
Nachher kommt eine kleine Berichterstattung. |
| 10-3, |
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Durchweg alle die mit der Sache zu tun hatten, Gendarmen, wir als Betroffene, andere Anzeigenerstatter und Beschuldigte von anderen Vorgängen, einhellig alle, hatten ein Schauspiel erlebt, das Theaterreif war- Es war klar, dass der Typ einen massiven Dachschaden hat.
10 Uhr hatte die Freundin mitsamt Baby ihren Termin, weil sie dem Depp die Pfeffersoße übers Hemd geleert und ihm mit dem Hammer eine auf die Hand verpasst hätte. Ich lieferte sie in der Gendarmerie ab und bekam schon 10:15 einen Anruf, sie müsse umgerechnet etwas über 20 Euro Krankenhauskosten bezahlen. Ich dachte, kann gar nicht sein, ich nehm die Dinge mal in die Hand und fuhr los. Dort angekommen, ging der Typ nach einer kurzen Erklärung meinerseits in der Gendarmerie auf mich los und musste von mehreren Gendarmen festgehalten werden. Die Kommandantin der Brigade schrie das selbstherrliche Arschloch fünf Minuten an um ihn zur Ruhe zu bringen.
Der war schon um diese Uhrzeit besoffen. Aus dem großen Raum gingen wir zu viert, der Depp, die Kleine, ein riesengroßer Zweitchef und ich in dem sein Büro. Dort beleidigte der Franzose oder was immer der auch auch ist und war den Verhörenden. Weil wir bis Mittag zu keinem Ergebnis kamen, bestellte er uns und den nun auch vorgeladenen Vermieter, der bestätigen sollte, ob der Depp, wie ich ausführte, schon jahrelang seine Schikanen mit uns trieb. Wie jetzt, wo ein platter Reifen bis zur Anzeige eskalierte. Was der Vermieter bestätigte.
Der Typ beleidigte die Gendarmen, uns, den Vermieter und das ganze Stundenlang. Erst nach 16 Uhr war das Spektakel fertig, weil ich mich überzeugen ließ, dass die Kleine einen Fehler gemacht hätte, weshalb es besser sei die Anzeige zu beenden und die Krankenausrechnung zu bezahlen. Weil sie den Pfefferwurf vor seiner und nicht vor unserer Türe gemacht hätte, wäre dies als Angriff zu werten, obwohl alle Beteiligten nun wussten, warum sie es machte und sie die Sympathien von allen hatte.
Sie müssen sich vorstellen, dass der Typ andauernd in der Gendarmerie herumlief, ständig angeschrien wurde, sich wieder zu setzen, ständig alle belehrte was Recht sei und sie dürften und was nicht., sich selbst plötzlich witzig fand, dabei lachte und einen auf kollegial machte aber damit allen lautstark vorspielte, dass er eben einen an der Waffel hatte. Wo den meisten von uns der Unterkiefer nach unten klappte, wo er als Highlight ausführte, warum er Drogen nimmt und das dies sein Recht sei. Der legte den ganzen Betrieb lahm. Es waren außer uns ja noch andere Fälle, deren Beteiligte auch alle nur seltsam aus der Wäsche schauten.
Der hatte keine Verletzung an der Hand, hatte sie nur erfunden um den Krankenhausbesuch zu rechtfertigen und das Problem aufzublasen. Es existiert ein Filmlein vom Telefon, dass er am selben Abend von Jemand drehen ließ und herumschickte, wo nur von Pfeffersoße am Hemd und an der Wand die Rede war, aber nichts von Verletzung. Dass er der Freundin vor allen Gendarmen androhte, ihr den Schädel einzuschlagen, bevor er mal auszieht, kam auch ganz und gar nicht gut an. Junge Frau mit niedlichem Baby versus Arschloch.
Jedenfalls flüsterten mir mehrere Beamte zu, es sei besser ich würde die Forderung bezahlen. Würden wir weiter eskalieren lassen, müssten sie die Kleine hierbehalten, bis ich aus der Stadt zurückkäme und vorweisen könnte, dass ich Widerspruch bei der Justizbehörde eingelegt hätte. Wenn es schräg läuft würde eine Nacht daraus werden. Ich solle aber bitte, nicht wie früher, wo ich alles geschluckt hätte, was er mir so am Auto kaputt machte, sofort bei Ihnen vorbeikommen, dass sie sich den schnappen könnten.
Das war nun also ein Einblick in den Mikrokosmos von Avepozo und Baguida.
Während Nahost in Flammen steht, eine surreale Aufführung. |
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Die letzten paar Artikel bekommen noch ein paar nachträgliche Änderungen. Eine eventuelle Verschwörungstheorie und undurchsichtige Verhältnisse werden noch richtiggestellt. Vor allen Dingen das Ordinäre muss wieder weg.
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