von Peter Herrmann, ab dem 1. Januar 2026
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Daumendrücken
 

Ein schöner Brauch. Man wünscht es Jemand, konzentriert sich - und drückt feste zu. Dann sitzt es solide im Hippocampus.

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1.1.2025
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Wünsche
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Es werden immer weniger die einem ein gutes neues Jahr wünschen. Nicht die Serienaussendungen. Die werden immer mehr. Nein. Welche denen man Gutes getan hat und die einem nun dasselbe wünschen. Die einen in Erinnerung haben, weil man ihnen irgendwas Bleibendes verschafft hat. Zwei sagten sogar, sie hätten mir ihr Leben zu verdanken. Einer davon ist nun trotzdem tot und schreibt entsprechend nichts mehr. Hat keine Wünsche mehr. Fällt mir gerade während des Schreibens auf, dass Beide auch Peter hießenheißen.

Manchmal kippt das hier ins erschreckend Banale. Aber ich musste dringend einen Themenwechsel machen. Wenn man ständig eine Seite öffnen muss die Spitzel heißt, lenkt das als roter Faden in eine unangenehme Richtung. Sich über Wünsche die man anderen angedeihen lassen möchte Gedanken zu machen ist da schon wesentlich angenehmer.

Weil wir schon beim Banalen sind, erzähle ich eine kleine Voodoo-Geschichte. Darf man normalerweise nicht erzählen, wenn man sowas macht. Damit würde man die Hintergründe offenlegen, was Sinn, Zweck und Ziel zerstört und ich es deshalb normalerweise auch nicht mache. Neun Gewürznelken und Neun Knoblauchzehen im Wasser drei Tage am Kopfende hinterm Bett und dann sehr früh morgens aufstehen, ein Ritual in der Wohnung damit machen und sich dann auf seine Feinde konzentrieren.

Das ist bisweilen sehr effektiv, doch diesmal war nichts. Gar nichts. Darum kann ich es auch erzählen. Niemand den ich zur Hölle wünsche, niemand dem ich eine Krankheit an den Hals hängen wollte. Nichts. Mir fiel einfach Niemand ein, auf den oder die ich mich konzentrieren könnte. Zuerst erschreckte ich mich darüber. Dann wunderte ich mich. Dann freute ich mich. Ich wollte keine Zeit mehr für Feinde haben. Gewissermaßen eine Wandlung vom Stinkefinger zum Daumendrücken.


 
 

Herzhaft für Jemand drücken

 

Man muss zwar alte Strategien fortführen und ein paar werden Legba den Trickster noch zu spüren bekommen, aber eben nichts Neues. Nur Altes. Auf die hatte ich mich ja schon in der Vergangenheit konzentriert. Nun, fürs neue Jahr, nichts aktuelles. Das fängt ja gut an.

An die Freunde unter den Lesern. Dieses fotografisch festgehaltene Daumendrücken gilt euch. Ich habe an viele Personen gedacht und dann den Auslöser gedrückt. Spürst du was? Ein paar mit per-Sie sind auch darunter. Spüren auch Sie was? Sie dürfen gerne denken, dass Ihr Prophet der Kreisklasse B nun spinnt, aber tatsächlich klappt es manchmal mit der Telepathie. Wundern Sie sich als nicht, wenn die Tage plötzlich eine Gedanke auftaucht, von dem sie sich sich fragen: Wieso jetzt?

Probieren Sie es doch einfach mal wieder aus. Denken Sie an Jemand, drücken der Person ganz fest den Daumen und wünschen ihm was. Unterschätzen Sie nicht die Kraft der Einbildung. Die kann sogar heilen.


5.1.2026
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Lügen
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Ich habe die Schnauze so unglaublich voll von der Lügerei in den Medien und in der Politik. Das ist nicht mehr ein Versehen wie es früher oft mal vorkam, sondern das ist bösartiges Kalkül und Dummheit, was sich schlecht unterscheiden lässt.

Gerade eben las ich einen Artikel über Syrien, in dem der Autor sich über die unfassbare Propaganda aufregt, mit der überall gegen Bashar al-Assad als „Assad-Regime" gehetzt wird. Der ganze Dreck begann in der Kriegshetze der Amis, die in unfassbarer Dummheit von deren Public Relation-Agenturen übernommen wurde.


    „Saddam Hussein wurde als ein Delinquent porträtiert, der den Westen mit ABC-Waffen bedrohte und bei 9/11 seine Hand im Spiel hatte, Muammar al-Gaddafi setzte – wie Hillary Clinton vor laufenden Kameras verbreitete – «die massenhafte Vergewaltigung von Frauen als Strategie ein», und Bashar al-Assad war der «Giftgasmörder», der Frauen und Kinder mit Sarin liquidierte."

 

Klicken Sie bitte später an, wenn Sie mit meinem Erguss fertig sind. Baschar al-Assad: Vom freundlichen Augenarzt zum „Schlächter von Damaskus“ in nur zwei Monaten.

Kurz zuvor hörte ich mir die wöchentliche Sendung Tacheles von Thomas Röper und Robert Stein an. Über Russland nichts als Fehlinformationen das von denen aufgerollt wird oder, was fast noch unangenehmer ist, über was komplett, in allen deutschen Mainstreammedien abgesprochen nicht berichtet wird. Denn alle, restlos alle, sind unter dem Einfluss der transatlantischen Absprachen eingebunden in den Müll des tiefen Staates der Demokraten, den die Republikaner gerade ausmisten. Weshalb über Trump auch fast nur Bockmist verzapft wird. Dass der vor lauter Erfolg beginnt größenwahnsinnig zu werden, ist ein anderes Thema.

Haben Sie sich mal über China außerhalb des Mainstreams informiert? Dann werden Sie wissen, dass der ganze Dreck über Uiguren nichts anderes ist als kriegsvorbereitende Propaganda. Ähnlich wie Syrien übrigens erstaunlich, mit welchem Wohlwollen fundamentalistischer Islam verteidigt wird, der in halb Europa demnächst für Bürgerkrieg sorgen wird. Geht es noch dümmer? China hat schon lange kein Problem mehr mit den Uiguren. Im Gegenteil, der vor nicht allzu langer Zeit ungebildetste Teil Chinas, nämlich der der Muslime hat viele Bildungssonderprogramme um den zurückgebliebenen Teil in ähnlichen Wohlstand zu bringen wie der Rest Chinas.

Hier der Sprung in die Anfangsjahre von der grünen Frau Merkel, die für mich sinnbildlich ist für die Lügenkultur. 19.000 Tote wurden dem Kernkraftwerk Fukushima angelogen um die Grünen an sich oder sich selbst an die zu binden und diese unfassbar idiotische Energieproblematik loszutreten. Durchweg alle dort waren waren Opfer der Wassermassen. Nicht der Strahlung. Als 2015 aus den französischen Banlieus arbeitsloses maghrebinisches Verbrecherpack nach Istanbul flog um auf dem Landweg in Deutschland als Syrer wieder einzureisen, wurden sie mit Teddybären empfangen. Und alle Medien logen. Die größten Lügner aller Parteien waren die Grünen, die plötzlich hofiert und gepampert wurden dafür, dass sie den Afrikanern im großen Stil den Menschenhandel abgenommen haben. Schmarotzer, Diebe und religiöse Fanatiker in Millionen. Und man konnte die irre Menge an überflüssigen Geisteswissenschaftlerinnen nun in Nichtregierungsorganisationen und universitären Spezialgruppen unterbringen, wo sie sich in Neusprache zusammenrotteten und gigantische Mehrheiten von Minderheiten erfanden.

Oder schauen Sie sich den korrupten Totalfehlgriff von der Leyen an, die ohne Wahl und Mandat kurzerhand von Merkel und ihrem ebenfalls gleichgeschlechtlich orientierten Schnuckiputz Macron unter Erpressung vom Großkapital des WEF nun als Kriegstreiberin das von denen investierte Kapital wieder aus der Ukraine zurückholen soll.

Der Gipfel der Lügenkultur war die Bereicherung der Pharmaindustrie, wo sich die Klimaretter nun zu totalitären Zwangsgenveränderern aufspielten und den ganzen Scheiß noch mit strukturellem Rassismus zukleisterten. Jeder der sich ein wenig mit theoretischen Kenntnissen über die der Demokratie innewohnenden Gefahren beschäftigte, sah mit Grauen das Funktionärstum wachsen, das von völlig unfähigen Opportunisten gebildet wurde. Der kommunistische Marsch durch die Institutionen erlebte eine Blüte, die darin gipfelte, dass ausgerechnet Stalinisten und Maoisten mit Anzug und Krawatte jeder Opposition unterstellten, sie seien Verfassungsfeinde und wollten die Demokratie abschaffen. Geht es noch verlogener?

Normale Leidmedien sind für mich unlesbar geworden, weil schon in der Überschrift herauszulesen ist, wie im Inhalt gelogen wird. Was immerhin den praktischen Vorteil hat, dass man Zeit spart um sich anderweitig zu informieren. Wie andere Bereiche auch, gehen sie gerade im Lügen langsam zugrunde und merken gar nicht woran es liegt dass Leser sich abwenden. Lügen sich über die Gründe auch intern wieder etwas zusammen. Wenn ich wissen will mit wem ich es im Gespräch zu tun habe, brauch ich nur zu fragen ob das Gegenüber noch Tagesschau guckt.

In den Kirchen lügen sie im Namen des transen Herrn. Ob die oder Medien, ob Parteien und Berufsverbände, Unternehmer oder Angestellte, angewiedert von denen strömt eine Bevölkerung in langsam anschwellender Menge in die Richtung in der sie annehmen, nicht mehr angelogen zu werden. Wo sie eine offene Debattenkultur wiederfinden und man nicht automatisch als Rassist und Frauenfeind beschumpfen wird, wenn man die Faxen dicke hat von bunten Fahnen an Ministerien und Rathäusern.

Diese Suchenden konservativer Werte, die zurück wollen zu Verhalten, die in der Vergangenheit zu Erfolg führten, werden nun als Nazis beschumpfen, nur weil die auch Teil der Vergangenheit sind. Vergangenheit wird zu einem großen negativen Matsch zusammengelogen, der nur aus Nationalsozialismus und kolonialer Unterdrückung zu bestehen scheint und zu Schuldkultur ausartete. Selbstgeißelung unter dem Mantel der scheinbaren Progressivität.


  Deutschland startet durch
 

EU mit deutschem Läufer startet durch

 

Es geht noch weiter mit verlinken. Das Thema Lüge beschäftigt nicht nur mich.


    „Iran unterstützte Hamas am 7. Oktober nicht. Auch kursieren bis heute die Behauptungen, der Iran sei für den 7. Oktober verantwortlich, weil er die Hamas dazu bewaffnet hätte. Eine vollständig irrsinnige Annahme, die sich aber dank „aus westlichen geheimdienstlichen Quellen“ bekannt gewordenen „Fakten„. Es diente als einer der Begründungen für den Angriffskrieg Israels gegen den Iran im 12-Tage-Krieg im Jahr 2025."

 

Wie PR-Firmen Kriege begründen von Jochen Mitschka auf tkp.

Oder hier, ganz aktuell, Auf nach Amerika!, von Hans-Jürgen Geese auf Anderwelt, der die Entstehung der Lügenkultur beschreibt.

Die Auswirkungen heißen Merz, Söder oder Spahn. Strack-Zimmermann oder von der Leyen. Überlegen Sie mal, wie viel die in den letzten Jahren blank gelogen haben um dann kurze Zeit später das Gegenteil von der vorigen Lüge zu lügen. Typen wie Lauterbach werden mit Direktmandat gewählt, weil er, entgegen seinen sonstigen Gewohnheiten, ehrlich sagte, dass lügen dazugehört. Wahlfälschung ist ja auch lügen. Erinnern Sie sich mal, wie die BSW aus den Wahlen gelogen wurde oder in Berlin beschissen und betrogen wurde.

Ich will hier nicht zum Moralapostel mutieren, lügen gehört bis zu einem gewissen Grad auch zm Alltag.. Auch Wahrheit ist kein Absolutum. Aber bei gezielter, andauernder Desinformation hört der Spaß halt auf. Oder wenn man aus Public-Relation-Strategien zuerst mal ein paar tausend „eigene" Leute umlegt um es anderen in die Schuhe zu schieben.

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Wenn Sie diese schwere Kost der Lüge durchgestanden haben, sehen Sie nun als Belohnung die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Das Weißenkraut. „Yovo Gboma". Der Begriff hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Negerkuss und Zigeunerschnitzel.

Es muss gepflückt, von Stielen befreit, drei Tage in der Sonne liegen und Nachts wieder in die Küche gebracht werden. Eine aufwenidge Prozedur also bis es zur Soße wird.


  Yovo Gboma
 

Yovo Gboma das Weißenkraut

 

Yovo ist der oder die Weiße. Eine Zuschreibung von Menschen nach ihrer Hautfarbe, bei der man automatisch von zwei Geschlechtern ausgeht. Hallo Bleichling, das ähnlich nett gemeint ist wie Grüß Gott Neger.


6.1. graue kleine Linie
 

Zum Thema Verlogenheit passt auch schön eine Glosse von Jens Berger auf den Nachdenkseiten über die Deutschen:

Auf, auf liebe Freunde des Völkerrechts! Es gibt was zu tun


9.1.2026
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Herr Trump
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Als vor Venezuela so kleine Schiffe bombardiert wurden und man mir das Märchen vom Drogenhandel unterjubeln wollte, kam ich mir verarscht vor. Immer wenn man das mit mir versucht, beginnen sich Antipathien zu entwickeln. Für Propagandazwecke eins A gefilmt, wie man Leute erschoss, die sich ergeben hatten. Damit sie niemand erzählen konnten, dass sie Fischer waren.

Vorher noch Charlie Kirk umgenietet, weil er den Völkermord der Israelis nicht mehr gut fand. Mir war Herr Maduro nicht sonderlich sympathisch, aber seit ich nun, ob links ob rechts, lese, dass die Krise in Venezuela fast ausschließlich durch Restriktionen der Amis und der NATO provoziert wurden und nicht seiner Unfähigkeit entsprang, finde ich so eine Entführung mit ein paar Dutzend fast nicht erwähnten Toten überhaupt ganz und gar nicht lustig.

Herr Trump, möchte ich ihm gerne sagen, ich habe große Hoffnung in Ihre unkonventionellen Herangehensweisen gehabt, aber nun haben Sie bei mir verspielt. Weil ich das ja aus einem Shitholecountry heraus sage, wird er mir kaum zuhören. Er hatte versprochen den Deep State aufzuräumen und kreiert nun einen Neuen

Die Korruption mit den pseudolinken NGO-Seilschaften, Genderbullshit, woker Unsinn, Klimagedöns, Aufarbeitung des Coronabetrugs und endlich Friede mit der Ukraine. Das fand ich toll. Nur eines störte mich immer latent im Hintergrund. Um ihn herum alles Aschkenasim. Nein, ich bin kein Antisemit. Ich habe nichts gegen Semiten. Aber ich habe mittlerweile ein sehr tief sitzendes Misstrauen gegen diese komischen osteuropäischen Kriegszündler die auf alles mögliche Anspruch erheben, weil es in den Büchern der Semiten steht und sich selbst Semiten nennen, die sie halt einfach nicht sind. Um es vereinfacht auszudrücken und um an den oben geschriebenen Artikel anzuknüpfen: Sie lügen wie gedruckt, wenn es um Geld geht.

Ich fragte mich bei Trump ständig, wann es soweit sein wird, dass ihn das ganze Pack um FED herum reinlegen oder erpressen wird. Dass er die Pharmamafia stutzte machte denen nicht allzuviel aus, die hatten ihre Billionen im Trockenen und außerdem kompensierte er trefflich mit der Rüstungsindustrie. Hier wie dort, Spritzen oder Bomben, wenn Namen auftauchen einfach Wikipedia bemühen. Ich habe es mir fast zur Routine gemacht und bin immer wieder erstaunt, woher die Vorfahren des Großkapitals kommen, die die anglophonen Familiendynastien in den USA weitgehend abgelöst haben.

Ich schreib morgen wieder weiter und bin gespannt, ob ich nun in der Seitenanalyse wieder Zugriffe aus Israel ohne IP- und Ortshinweise habe. Es ist Abend und ich trink in Ruhe ein Bierchen auf der Avenue Madiba.

Vielleicht bis später.

10.1. graue kleine Linie
 

Morgen ist nun heute und ich habe eine Stunde Tacheles mit Röper und Stein hinter mir. Bisher das aufschlussreichste, was ich zu Venezuela gefunden habe. Stark geprägt aus russischer Sicht.

Falls Sie jetzt denken sollten, warum der Herrmann in der ganzen Welt rumkurvt, er soll uns doch gefälligst was über Afrika schreiben, möchte ich daran erinnern, dass die Amis aktuell in Nigeria rumballerten. Sie denken hoffentlich nicht wirklich, dass es denen dabei um Menschen- oder Völkerrecht geht. Ich für meinen Teil dachte da eher dran, dass Boko Haram weite Teile des Ölhandels in Richtung Niger kontrolliert, wo die Amis kürzlich rausgeflogen sind.

Make America great again hatte ich bisher so aufgefasst, das Trump und Umfeld Arbeitsplätze heimholen und die gigantische Verschuldung in den Griff bekommen wollten. Bis vor wenigen Wochen stand die Fassade ja so. Fand ich gut und richtig, dass Trump sich mit dem neuen Multipolarismus zu arrangieren schien. Nur zieht der angebliche Friedensfürst aber gerade andere Saiten auf.

1983 lebte ich vorwiegend in Nigeria, als Präsident Shagari es schaffte, den Schwarzmarktkurs dem offiziellen 1:1 anzugleichen. Das hätte bedeutet, dass Nigeria ab nun seine Geschäfte ganz normal über Banküberweisungen hätte abwickeln können. Ein enormer Schritt für Legalität. Es war die Weltbank unter us-amerikanischer Führung, die die schönen Illusionen sofort wieder platzen ließ. Eine von zwei maßgeblichen neuen Bestimmungen hieß Stopp of Letter of Credit. Der Naira stürzte ins Bodenlose, wir alle verloren sehr viel Geld und mussten weiterhin unser Geschäftskapital für Einkauf aus dem Land schmuggeln.

Wer auf die Idee kam, als Schuldige nun zweieinhalb Millionen afrikanische Ausländer aus dem Land zu schmeißen, erschloss sich mir nie. Es war die nächste superdumme Idee um das Land noch weiter zu ruinieren. Heute befindet sich Nigeria in der einigermaßen komfortablen Situation, dass über einen raffinierten Deal mit Versteigerungskontingenten Ölgeschäfte mit China so abgewickelt werden, dass der Naira leidlich stabil bleibt. Schnackelt was bei Ihnen? Öl, Währung, China? Shagari war Muslim, Boko Haram auch. Venezuela Drogen. Nigeria würde Christen töten. Weil das mit Christen stimmt und auch in den wetlichen Medien betont wird, hört sich die Intervention für einen Moment lang plausibel an. Kennt man jedoch das Land und weiß, dass die Korruption maßgeblich von reichlich durchgeknallten amerikanisch-evangelikalen Christen praktiziert wird, verändert sich das einseitig Böse. Mich wundert es nicht, dass ich darüber in den westlichen Medien nichts finde.

Was glauben Sie passiert mit meinem schönen Togo, wenn die Amis einen Bürgerkrieg in Nigeria anzetteln? Wenn die Nigerianer mit den Gewehren die sie gerade günstig aus der Ukraine erstanden haben die hiesige Agrarwirtschaft plündern weil sie Hunger haben? Mit Gewehren, aus Sondervermögen vom deutschen Steuerzahler finanziert und aus Amiland gekauft den Aschkenasen in der Ukraine geschenkt werden, die, wenn sie beim Weiterverkauf wie kürzlich erwischt werden, eine doppelte Staatsbürgerschaft in Israel haben und so ihren Konten folgen. Was glauben Sie, wird dann in Togo los sein.

Weil das Ganze natürlich etwas mit Glaskugeln zu tun hat, will ich mal fröhlich bleiben und Ihnen noch einmal meine neue Assistentin vorstellen. Während ich oben auf dem Tisch Kunst fotografierte, zerlegte sie unten aus wissenschaftlichen Gründen einen Besen.


  Hyriane arbeitet
 

Hyriane arbeitet

 

Interessant bei Tacheles berichtet, dass man auch Venezuelas Gelder in London eingefroren hat. Was natürlich den Sozialismus als Idee erheblich beeinträchtigt. Täglich was Neues über die globalen Gaunereien.

Und danach ist über den Iran auf tkp zu lesen, dass da ziemlich sicher die Mossad Waffen und Provokateure mit Billigung der USA einschleust. Auch die Rolle der deutschen Medien wird dort wieder einmal betrachtet, die völlig einseitig berichtet. Wie üblich eben.

Nein. Falls Sie jetzt denken, hier werden die Mullahs verteidigt. Aber man könnte den Iran und seine Bevölkerung anders unterstützen

Abschließend ist, nur so als Erinnerung, zu konstatieren, dass die Amis mit beliebig viel gedrucktem Geld der FED überall auf der Welt Lakaien schmieren. Im Iran soll nun mit Dollar die Monarchie wieder eingeführt werden. Ich kann in Afrika gar nicht mehr zählen, in wieviel Ländern derartig herumgepfuscht wurde. Binsenweisheit. Ist allen bekannt. aber aus irgendeinem seltsamen Grund werden sie als unsere Freunde bezeichnet. Weil viel von dem selbstgedruckten natürlich freundschaftlich an die Schreiber geht. Erinnern Sie sich an die auf Avepozo Flat zuerst vorhergesagten und dann genau beschriebenen 500 Millionen Euro nur für Corona-Pressearbeit? Ihr Schwurbler ist eben ein ganz zuverlässiger.

Hat Herr Trump mit Venezuela nun den Weg für China zur Einnahme von Taiwan freigemacht um sich danach Grönland zu schnappen? Zu viel ist nun offen. Das erste Mal dass ich Hoffnungen auf die USA gesetzt hatte. Schade. War zuviel in letzter Zeit.

Beenden wir für heute den Blick in die Glaskugel.

Ich werde nachher so lange in ein anderes Glas schauen, bis ich den Grund finde.

Togotogo

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Ganz viel über Iran gelesen. Dann verändert sich die Stimmung. Erstens bin ich fachlich zu unwichtig um mehr als Impressionen zu äußern und außerdem drücke ich denen dort die Daumen, dass sie die religiöse Vorherrschaft loswerden.

Wie in letzter Zeit öfters betont, mag ich die monotheistischen Religionen nicht. Egal wo ihr Einfluss abnimmt, ist es Grund zuf Freude. Wie vorhin betont, ich suche den Grund.


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Ich musste den Artikel zwei Mal lesen, bis ich blickte, dass da Frau mit Frau verheiratet war. Es geht um die erschossene Aktivistin in Minnesota, wo ich bis zu diesem Artikel auf Ansage die Kontrolleure ganz arg böse fand. Einfach so, mir nichts dir nichts, unschuldige Frauen abzuknallen


    „Die in Minnesota ansässige linke Anti-Abschiebungs-Organisation „Minnesota ICE Watch“ veranstaltete wenige Tage vor dem Tod von Renee Good ein Training, um Unruhestiftern beizubringen, wie man Beamte behindert. Mit dieser Aktivistengruppe war auch Good verbunden, die am Mittwoch in Minnesota erschossen wurde, als sie mit ihrem Auto versuchte, einen ICE-Beamten zu rammen: Die Ehefrau von Renee Good, Becca Good, wurde als Aktivistin gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE und Mitglied der Bewegung „Minnesota ICE Watch“ entlarvt."

 

Unter dem Gesichtspunkt, wie die Presse und die Öffentlich Restlichen schildern und wie es sich liest, wenn Jemand recherchiert, ist dieser Artikel sehr aufschlussreich. Eine erste Verwirrung entstand, als das Video des kontrollierenden Beamten publik wurde, das mit den Leidmedien nicht übereinstimmte. Dann stieß ich auf meiner Reise durch die alternativen Medien auf diesen Artikel. Kurz vor Notwehrschüssen auf Renee Good in Minnesota: Linke NGO veranstaltete Schulung zur Behinderung von ICE-Beamten.

Als in den siebziger Jahren in Deutschland ständig wegen der RAF kontrolliert wurde, die eigentlich VW-Golf fuhren und bürgerliche Haarschnitte hatten, wurden Bio-Jungfreaks mit Mähne und 319er Mercedesbus wie ich vorwiegend und ständig angehalten. Ich hatte von der Schule Kumpels bei den Bullen und kam mit denen in der Regel gut klar, musste mir aber auch mal anhören die Fresse zu halten sonst krieg ich eine rein. Was die Aktivistin da bringt ist ultradumm. Das muss man wissen, dass Kontrolleure nervös sind. Dass man gleich schießt bleibt eine andere Frage. Die Reifen hätten es auch getan. Ist aber alles nicht so einfach, wenn man angefahren wird.

Hauptsache es geht gegen Trump. Das ist, was mich die letzten Jahre so ankotzte, auch wenn ich nun etwas anders über ihn denke.


13.1.2026
nix
Arbeitsbilder
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Nichts mehr und nichts weniger.

Auf dem Blog tauchen mittlerweile fast nur noch politische Schwachköpfe aus Deutschland auf. Weil ich gerade das Gefühl habe, sie dadurch in ihrer Bedeutung zu fördern, fördere ich mal meine und zeige ein wenig Alltag.

Die letzten Jahre mit Rassismus, Diskriminierung, Raubkunst, kultureller Aneignung, der Feminisierung in der Ethnologie, Enttabuisierung der Menstruation, Viren und Waffen, das ganze mit freundlicher Unterstützung des Staates durch Antifa und der Antonio-Dingensstiftung ging dem Autor reichlich Antrieb für Öffentlichkeit verloren.


  Arbeitsstillleben
 

Eigentlich ein Esstisch

 

Was hier unordentlich aussieht ist es ganz und gar nicht. Schreib- und Testmaterial und eben gerade sehr viel Kunst reden im Stillleben für sich. Sehr sehr viel Arbeit ist hier abstrahiert zu sehen.

Vielleicht haben Sie noch die Stillleben von meinem letzten Besuch in Deutschland in Erinnerung. Dort stand eine halbe Ausstellung im Licht. Mit dem was sie hier als Andeutung sehen, ist eine Ausstellung perfekt.

Mal ein bisschen näher draufhalten. Ife, Benin, Ibo, Senufo, Gan. Da kam ganz schön was zusammen und wird Tröpfchenweise auf der Aktuell- und auf der Archiv-Seite erscheinen


 
 

Etwas näher dran

 

Diesmal durch Kauf die letzten Jahre selbst zusammengetragen. Im Gegensatz zu den früheren Ausstellungen in der Galerie zum Thema, die ja von Einlieferungen bestimmt waren.

Auf dem Foto links zu sehen sind ein paar der Probeentnahmen, die ins Labor gehen. Der Schwerpunkt wird wieder die Benin- und Ife-Kultur sein, aber auch aus der Elfenbeinküste, Ghana, Mali. Der Schwerpunkt der Einkäufe liegt weiterhin auf Terrakotten und auf Bronzen, damit man über Labor eine Altersbestimmung machen kann.

Auch sehr viel Arbeit, die aber Spaß macht: Bei jeder Beschäftigung am Objekt findet man unbekannte Details, die Rückschlüsse auf alte Zeiten zulassen.

So sieht es links von meinem Arbeitsplatz aus


  Arbeitsstillleben 3
 

Neu im Januar. Leopardenpaar (zwei Geschlechter :-), zwei Reliefplatten und zwei Bronzemasken aus der Elfenbeinküste

 

Die Frage die sich immer stellt. Warum werden solche Dinge im Ausland verkauft, wenn doch eine solche jammerbeladene Tränenkultur in Nigeria wäre, weil die arme Kunst, religiös und mystiziös geladen von vorigen Generationen geklaut worden wäre. Oder geht es statt um Kunsthistorik eben doch nur um das Schauspiel der Provenienz und ihrem diesbezogenen Wert.

Ist mir eigentlich egal. Ich stelle immer wieder fest, dass die Inkompetenz etwa gleich groß ausgebildet ist wie die feminine Arroganz, mit Doppelpunkten, Sternchen und Unterstrichen einen Doktortitel nachzuweisen.

Nochmals Leoparden, vermutlich ein Hölländer in imposanter Größe und daneben eine der schönsten Platten mit nochmal einem Leoparden.


 
 

Vier Bronzen, einmal Holz und Kindfernhalter aus Leder

 

Es ist halt kein Museumsdepot, sondern ein Arbeitsplatz. Künstler. Restaurator und Kunstvermittler sind drei der Berufsbilder Ihres Propheten der Kreisklasse B. All das was sie hier sehen, auszufiltern um keine unnötigen Tests zu finanzieren, erfordert viel Kenntnis, von Material und Hintergrundgeschichten.

Weil im vorigen Bilduntertitel der Kindfernhalter erwähnt wird, wiederholt ein Bild von meiner Assistentin. Damit wird das vorige Foto verständlicher. Außerdem ist ein Phase sichtbar, die sich demnächst ändert. Die Neugierde meiner Assistentin ist enorm. Sie wird eine große Kennerin im Metier. Nur müssen bis dahin viel Dinge in Sicherheit gebracht werden.


 
 

Auch ziemlich neu im Januar. Meine Assistentin hilft , das Verpackungsmaterial ordnungsgemäß zu entsorgen

 

Ganz zum Schluss dann doch noch ein wenig Deutschland. Der Herrmann kanns einfach nicht lassen.


 
 

Aktuelle grüne Nachrichten

 

Hurra. Da sind wir aber froh und glücklich in Togo und atmen auf.

Zur Arbeit gehört auch, darüber nachzudenken, wie man die Kunst wieder einem Publikum bekannt macht. Nebenher mache ich ja auch ein wenig Schriftverkehr mit ehemaligen Freundinnen und Freunden um alte Beziehungen wieder herzustellen. Fast alle wollen Hass und Hetze bekämpfen, die von Rechts käme. Die Kriminalstatistik sage ja eindeutig, dass von dort die Gefahr ausgeht und in Fernsehsendungen gäben die Rechten ja ein ganz schlechtes Bild ab.

Dass die Umkehrung von Hass und Hetze und die Zuordnung so falsch und gefälscht sein könnte wie die Statistik, liegt außerhalb der Vorstellungswelt Vieler. Dass auch sie und ich ein schlechtes Bild abliefern würden, wenn in einer Talkshow vorbereitet Vier gegen Einen reden und der Applaus des Publikums auch gesteuert wird, wenn man überhaupt mal eingeladen ist, das ist Vielen unmöglich nachzuvollziehen.

Wenn die jetzt Avepozo Flat lesen und feststellen, dass Wind und Sonne als Energieträger für Afrika weitgehend Unsinn ist und der Autor die deutsche Protektoratszeit so positiv einschätzt, wie die Mehrheit der einheimischen Bevölkerung, zum Beispiel Togos, beginnen die Deutsch_:*Innen schon an einem zu zweifeln. Eine Mehrheit, die den Unterschied zu englischen und französischen Kolonialzeit sehr wohl sehen, weil sie nicht ganz so dumm sind wie sie von den Linken oft gehalten werden, die ihre Menstruations-Enttabuisierung mittlerweile auf Männer beziehen, aber den Afrikanern immer noch Brunnen bohren beibringen wollen.

Jetzt versuchen Sie den Freunden und Freundinnen klar zu machen, dass Hitler ein Sozialist und sein Programm sozialistisch war und Rechts wieder anders betrachtet werden müsse, weil die nicht alle Ausländer aus Deutschland rausschmeissen wollen und dann erklären sie danach, dass 99 Prozent der Exponate in den deutschen Museen nicht gestohlen sei und, Nein, die afrikanischen Verkäufer nicht erpresserisch unter Druck gesetzt wurden um zu verkaufen, sondern dass man das alles ganz normal Handel nennt.

Oder dass es nicht der steigende Meeresspiegel ist, der Togos Sand verschwinden lässt, sondern viel hunderte fleißige Hände, die täglich viele LKW's füllen oder dass es sehr wohl kernige dunkle Rassisten gibt, die nicht diskriminiert geboren wurden, sondern einfach nur dunkelhäutige Arschlöcher sind.

An wen soll man da in Deutschland noch verkaufen, wenn man den Handel mit Ideologien zerstört hat um Fluchtursachen zu bekämpfen?

Früher konnte ich ein Afrikabild durch Ausstellungen fast 25 Jahre positiv beeinflussen, weil man spürte, dass es die Ethnologie nicht mehr konnte. Aber jetzt sind die Geisteswissenschaften von einem gigantischen Frauenüberschuss verbürokratisiert, die ja auch nichts ankaufen, aber sagen, dass man Frauenfeind sei, wenn man sagt was ist.

Die Exponate die ich zusammengetragen habe sind hochinteressant, ein paar davon ästhetisch unglaublich schön, ein paar mit bizarren Details, ein paar handwerklich brilliant und alle zusammen mit vielem Unbekanntem im Hintergrund.

Aber wo und mit wem soll ich ausstellen?

Kann ich Deutschland verändern, wenn ich Kunst aus Westafrika vermittle?


  Ife_Kopf_15,5cm
 

Kleiner Tonkopf der Ife-Kultur, Nigeria.


17.1.2026
nix
Arbeit
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Es gibt momentan unglaublich viel Arbeit. Die letzten Jahre waren geprägt von ausharren und viel hat sich viel mit der Ausrede „Morgen" aufgestaut.

Das sich dabei durch aktuelle Vorkommnisse auch der Blick auf die Weltpolitik verändert, gibt mir mehrere Ideen, die aber noch ein wenig Zeit zu reifen brauchen. Missbräuchliche Entwicklung von Elektronik, die Bürokratie und Totalitarismus fördert. Arbeit wurde durch Computer in der Menge nicht weniger, sondern mehr und Papierverbrauch auch.

Steile Thesen, die aber angedacht werden und in Verbindung zu Kunst gebracht werden sollten. Doch zunächst ist es wichtig, dass Sie Iran verstehen. Eine der mir wichtigen Berichterstatter ist die Autorin Karin Leukefeld die fragt: Was geschieht im Iran? Ein Blick hinter die Schlagzeilen.

Die Verbindung dazu, dass die Amis nun auch in Nigeria rumballerten und was das mit BRICS und Westafrika zu tun hat, gährt in der Schrifthand. Geduld. Darum auch diese Verlinkung, die wichtig für das Verständnis von Interessen ist. Sehr schön auch dargestellt wie die Leidmedien zu reinen Sprachrohren für diese Interessen

Wenn Sie Katrin Leukefeld ausgelesen haben, gehts zu Dirk Pohlmann, Mathias Bröckers und Robert Fleischer. Im Dritten Jahrtausend fragen sie sich: Was will Donald Trump eigentlich nicht? Damit wären Sie, nach über zwei Stunden extrem lehrreichen Zuhörens, auf dem Niveau, auf dem sich sich der Autor dieser Zeilen befindet und darüber nachdenkt, wie er die globalen Verbindungen auf Togo bezieht.


23.1.2026
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Wochenende
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Es geht einfach gar nichts mehr. Die neue Assistentin wurde eingeschleust um meine Produktivkräfte zu vernichten. Ständig tut sie so, als würde sie etwas lernen wollen. Im Moment drehte es sich um Standhaftigkeit und Grüßen lernen. Das ist zwar wichtig um Kunden zu gewinnen, aber sie kann einfach dazu noch nicht Grüß Gott sagen.

Letztes Wochenende wurde ich überredet, eine Wochenendausflug nach Kpalime mitzumachen. 120 Kilometer. Nur, ich habe die letzen Jahre nichts derartiges gemacht, was andere kaum glaune können, aber es war halt so.

Es begann seltsam. Ein Besuch der nicht klappte, eine Wirtschaft im Busch, die nicht mehr war wie früher und dann ein Hotel, das nicht das war, was ich recherchierte.


 
 

Nicht zu öffnendes Fenster, solide vergittert


 

Das Hotel der Wahl des Freundes der mich zur Reise überredete, war nicht ganz das meiner Vorstellung. Schön, Stadtmitte, Pool. Aber unten drin war ein Nachtclub. Es stellte sich heraus, dass es einen weiteren kleinen Trakt gäbe, weil ich ganz weit weg von einem Nachtclub schlafen wollte. Es sollte sich aber zeigen und hören, dass die Disco geschlossen war und im hinteren Trakt Dinge stattfanden, die sehr viel weniger schlaffreundlich waren.

Vor allen Dingen war das Ambiente ganz und gar nicht so, als würde es zu einem gelungenen Wochenende passen. Ich vermute fast, es war eines der hässlichsten Hotels, das ich die letzten Jahrzehnte frequentierte.


 
 

Aussicht bei näherer Betrachtung


 

Weil nun am Nebentisch des Nächtens, wohin ich geflohen bin um endlich, nach einer Woche, mal wieder einen Beitrag ohne Assistentin zu schreiben zu können, schon wieder ein paar Menschen saßen, deren Telefone unentweglich Töne aussendeten, Plingpling, dingdong, bang, bling, Buup, höre ich für heute wieder auf zu schreiben und hoffe, morgen weitermachen zu können.

Doch vorher noch eine Außenansicht mit hohler Fassade, deren isolatorischer Sinn sich mir nicht erschloss.


 
 

Außenansicht


 

Mein flächenmäßg großzügiges Zimmer war das am Eck, also quasi das linke blaue Fenster und das rechte Schmuddeldingens. Innen war es glücklicherweise nicht so hässlich wie aussen.

Das Wochenende begann also nicht ganz optimal und aus irgend einem seltsamen Grund fiel mir dauernd das auf, was mir nicht gefiel. Ich hätte Arbeit zu erledigen gehabt. Sehr viel Arbeit. Statt dessen lies ich mich zum rumreisen überreden.

Auf dem Weg vom eigentlichen Hotel zu dem angeblich ruhigen Trakt zwei kleine Straßenzüge weiter, stand reichlich quer ein Müllauto in Panneruhe so herum, dass wir mit unserem Auto nur unter Überwindung eines großen Steins daran vorbeikamen, den man links im Bild nicht sieht. Immerhin erstaunlich, dass man in Kpalime so was hat.


 
 

Ein kaputtes Müllauto versperrt die Straße

 

Als ersten Halt bei der Anfahrt rasteten wir in einer durchaus schönen Waldgaststätte in Agou, etwa 10 km vor unserem Ziel. Unterwegs hatten wir schon Erdnüsse in einem Dorf eingekauft, die angeblich die besten Togos hätten. Was insofern erwähnenswert ist, weil Togo insgesamt die weltweit besten hat. Die zwei erwachsenen von den insgesamt drei Damen, schienen jetzt schon zu beratschlagen, was sie wo auf der Rückfahrt erstehen werden. Auch der Erdnussbrei sei der beste, weil die da nicht mit Mehl strecken, so wie die Verbrecher in Lomé.

Auch der Pool war ganz schön anzusehen, allerdings hatte das Wasser etwas ausgesprochen trübes, so dass ich nur mit fest verschlossenem Mund ein paar Runden drehte um mich nach Umwälzung umzusehen, die es wohl nur saisonal gab. Die schönen Fotos von Mama mit Kind vor Pool lasse ich deshalb auch als unpassend weg.

Atatt dessen schien mir der Kleiderschrank im Zimmer von Bedeutung:


 
 

Kleiderbügel im Hotelzimmer

 

Fortsetzung folgt, wenn meine Assistentin mir Zeit lässt. Ständig nimmt sie die Papiere wo draufsteht was ich tun müsste, zerreißt sie und ich muss sie abthalten, sie nicht in den Mund zu stecken. Damit sie das so nicht tut, muss ich diese Papiere weit weg legen, um sie dann zu vergessen.




..1.2026
nix
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... für welche die zufällig hier landeten

Sie befinden sich auf der Seite eines herzhaft Umstrittenen, Kritiker der Elche, rassiger Rassefreund, Unanständiger, Klimaandersinterpretatoren, Corona-Leugners, Russlandverstehers, Schwurblers, Homöopathen, Frauenkritisierers, Biofreak voll mit Widersprüchen, Queerphobikers, Trump-Troll, Genital- und Sprachverstümmelungablehner, US-Hegemonialfeind, Gemeinwohlgefährder, ExVegetarier, angehender Straftäter wegen Benennung hypothetischer Kausalverläufe, keltgermanischer Staatsdelegitimierer, Impfgarnichtgutfinder, Verschwörungsnarrativbediener, Exvielsexhabender, Umstrittener und - gaanz schlimm - Ein sich dabei wohl fühlender Advocatus Diaboli.

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