Ausstellung vom 17.05 - 12.07.2008.
Bill Kouélany - Myriam Mihindou - Louzla Darabi - Malam
Die von der documenta12 bekannte Bill Kouélany setzt sich in ihren Bildern und Installationen mit Tod, Gewalt und Zerstörung auseinander. Die gerissene Optik des grauen geschöpften Papiers, das sie als Ziegel zum Bau von Mauern oder als Teile des menschlichen Körpers benutzt, ist eines ihrer auffälligsten Bildelemente. Fragmentarisch und zerbrechlich wirken ihre Motive, die mit grob genähten Stichen auf der Leinwand fixiert sind. Sie arbeitet derzeit an Theaterprojekten.
Einige der Gemälde von Louzla Darabi drehen sich provozierend um Erotik, Frau und Islam, andere persiflieren bekannte Führer aus dem islamischen Raum. Ihre Bilder verletzen enttabuisierend das sittliche Empfinden gläubiger Muslime. Wie vor einigen Jahren in Schweden, gab es auch auf der JoburgArtFair wieder Eklats und Zensur. Ein Projekt mit Kampfpinguinen sorgte für Unruhe in der Tate Modern und ein umfangreiches Portrait in der Juli/August-Ausgabe des Magazins DU für gesteigertes Interesse.
Als Bildhauerin bearbeitet Myriam Mihindou ihre in Fotografien und Videos inszenierten Bildgegenstände: mit Leder abgeschnürte Füße und Hände, die Terrakotta formen, mit Silikon verfremdete Pflanzenteile, Menschen mit Plastiken in eigentümlicher Pose, zur Wandinstallation hoch vergrößerte Mikroaufnahmen von Haaren und Spiegelungen in Glas von schemenhaften Personen. Wie die anderen drei Künstler erscheint auch sie in einem Afrikaschwerpunkt in Kunsttermine 2/08.
Malam empfindet sich als Belehrender, der uns durch seine Skulpturen und Collagen die Verbrüderung von Politik, Christentum, Pharma- und Kommunikationsindustrie vorführt. Zu Fortbewegungsenergie verbrannte Nahrungsmittel und eingeschränkte Bewe-gungsfreiheit für reisewillige Afrikaner setzt er um in wuchtige Materialanordungen aus Gips, Verpackungen und Schrott. Parallel zur Gruppenausstellung zeigen wir im Juni eine monumentale Arbeit am Pont Alexandre III in Paris am Hôtel des Invalides.
Der größte Schwerpunkt den Kunsttermine je in einem Heft brachte, setzt sich aus mehreren Artikeln zusammen, die der Kunstwelt einen derzeitigen Stand und Stellenwert von Kunst aus Afrika vermitteln soll. Christian Hanussek (African Art, Springerin, Africultures, etc.) gibt einen Überblick über die aktuelle Kunstszene Afrikas. Marc Peschke (Afrika-Post, Afrika-Wirtschaft, Süddeutsche Zeitung, Zeit Online, etc.) zeichnet ein Profil der Galerie Peter Herrmann und ein Interview mit Peter Herrmann. Dorina Hecht (Afrika Post, Portal Kunstgeschichte) nimmt die Ausstellung ›Benin – 600 Jahre höfische Kunst aus Nigeria‹ (bis 25.5. im Ethnologischen Museum Berlin) zum Anlass auf Fragestellungen zu verweisen, die sich im Umgang mit alter afrikanischer Kunst ergeben. Camilla Péus (Art, Die Welt, Kunstzeitung) schreibt einen Artikel über die erste Kunstmesse Afrikas, die JoburgArtFair und die Galerie Seippel.
Gunther Péus, (1969 erster Afrikakorrespondent des ZDF und freier Journalist) schreibt über seine Sammlung zeitgenössischer Kunst. Peter Herrmann stellt noch einmal die Ausstellung Around and Around von 1995 vor, Frau Dr. Uschi Eid schrieb ein Vorwort und Franz-Xaver Schlegel über eine Gruppe nigerianischer Maler bei Düsseldorf. Eine Reihe momentan laufender Ausstellungen und die Bedeutung der in Kürze ausgeschriebenen Professur an der FU Berlin werden vorgestellt. Die Möglichkeit, das Institut für Auslandsbeziehungen als eine Plattform für Projektkooperationen zu gewinnen wird genauso angeschnitten, wie eine Vorlesungsreihe an der FU.
Durch die Aktivitäten des deutschen Bundespräsidialamtes wurden indirekt die Grundlagen geschaffen auf der sich nun eine Professur, eine Juniorprofessur und zwei Dozentenstellen für afrikanische Kunstgeschichte an der FU Berlin entwickeln können. (Vorgeschlagen von Prof. Thomas W. Gaethgens). Ebenfalls auf Vorschlag des Bundespräsidialamtes entstand die Idee eine thematisch an Afrika orientierte Ausstellung in der Größenordnung des Hamburger Bahnhofs zu ermöglichen, die für 2009 geplant ist. Diese zwei Beispiele verdeutlichen ein neu erwachtes politisches Interesse an der Kunst dieses heterogenen Kontinents.
Den letzten Teil bildet eine ortsalphabetische Listung von A wie ArtSpace Berlin über Iwalewa-Haus Bayreuth bis zur Galerie Walu Zürich: alle Galerien, Institutionen und Museen, die sich um die Vermittlung von afrikanischer Kunst verdient gemacht haben. Abbildungen von Arbeiten Romuald Hazoumes wurden von der Galerie Dany Keller zur Verfügung gestellt und viele andere Hinweise und Anzeigen komplettieren den Überblick.
...Einige ereignisreiche Monate liegen seit meinem letzten Artikel hinter uns und es gibt Interessantes zu resümieren. Messe, Vorlesungen, Ausstellungen, Professur und Politik. Mit einer Ausführung über einen wichtigen Aspekt zu Benin-Bronzen möchte ich feuilletonistisch schwadronieren - und für Freunde der Lästerzunge gibt’s auch was... mehr >>
Auf den enttäuschenden Verlauf des Umweltgipfels in Rio de Janeiro 1992 reagiert Ralf Schmerberg mit der Idee, das Mißverhältnis zwischen Erster und Dritter Welt in einer Bildserie zu thematisieren. Der Stamm der weissen Krieger entsteht in zweijähriger Produktionszeit und wird mit großem Erfolg 1994 veröffentlicht. Noch heute ist die Live-Performance vielen in bleibender Erinnerung und die Presseberichterstattung ging, zu unserer grossen Freude, durch ganz Europa.
Seitdem wurde die Ausstellung immer wieder gezeigt. Den größten Erfolg konnte das Hamburger Museum für Völkerkunde verbuchen, als bei der Eröffnung das altehrwürdige Haus brechend voll mit jungem Publikum war. Wegen dem grossen Andrang wurde von drei auf vier Monate verlängert und alle Kataloge verkauft. Die Neue Bildende Kunst veröffentlichte 1995 in der wichtigen Ausgabe Das Marco Polo Syndrom und rückte die Fotoserie damit in den gerade entstehenden Diskurs über neue Akzeptanz aussereuropäischer Kunst.
Unsere Seite im Internet stammte noch aus dem Jahr 1997 und bedurfte dringend einer Überarbeitung. Es ist soweit. Genießen Sie noch einmal die Bilder, die, wie niemals wieder eine andere Ausstellung, für endlose Debatten sorgten. Kaufen können Sie auch heute noch. Der Stamm der weissen Krieger.
Eine zweite Kooperation mit Ralf Schmerberg ging Peter Herrmann als Produktionsleiter bei dem Film Hommage á noir ein. 20 internationale Preise waren das Resultat. Franz Lustig, damals noch Student in Ludwigsburg, ist heute der Kameramann von Wim Wenders. Steffen Graubaum ist heute einer der gefragtesten deutschen Tonmeister. Der Soundtrack von Ralf Hildenbeutel gewann einen Gold-Award auf dem New York Film Festival. Die parallel entstandene Fotoserie, als Digitaldruck auf Büttenpapier, tourt bis heute. Unter Anderem 1999 bis zu Pace Wildenstein MacGill in New York.
Die DVD,bisher für € 25,- gibt es jetzt für € 12,- . Von der 5er-Auflage der Digitaldrucke gibt es von einigen Motiven noch Exemplare. € 1.600,-
Menschen
Zu Besuch in der Galerie: Der Musiker Wasis Diop und Peter Herrmann
Während der Ausstellung Pigozzi and the Paparazzi in der Helmut Newton Foundation: Der Besitzer der größten Sammlung zeitgenössischer Kunst aus Afrika, Jean Pigozzi, im Gespräch mit Peter Herrmann.
Projekte
Im Laufe der achtzehn Jahre Galerietätigkeit war es sehr schwer, einen Vermittlungsanspruch bezogen auf Afrika befriedigend umzusetzen. Immer wieder wurden wir in Rezensionen und Publikumsbeurteilung in eine Ethno-Ecke gedrängt, die Kunst aus Afrika zu exotistischen Artefakten werden ließ. Nach Ursachenforschung begann Peter Herrmann die letzten Jahre immer deutlicher zu formulieren, dass Kunst aus Afrika, egal ob alte oder neue, aus dem Fachgebiet der Ethnologie herausgenommen und in der Kunstgeschichte neu verankert werden muss. In Anknüpfung an ein parlamentarisches Fachgespräch vom Oktober vorigen Jahres wird dieses Thema nun zu einem roten Faden der sich zwischen Kulturpolitik und Kunstmarkt als Aufhänger einer neuen Kooperation zieht. Mit Mitarbeitern des Bundespräsidenten Köhler aus dem Bundespräsidialamt, die Kulturarbeit mit Afrika als wichtigen Pfeiler ihrer Politik verstehen, konnte ich diesbezüglich schon mehrere Gespräche führen. In der Afrika-Post erschien Ende 2007 eine Artikelserie.
Herr Christian Hanussek schreibt aus der Sicht des Kunttheoretikers und Künstlers, Frau Dorina Hecht nähert sich dem Verhältnis von afrikanischer Kunst und Kunstgeschichte aus Sicht einer Kunsthistorikerin, Herr Klaus Paysan vertritt die Sammler, Herr Stefan Eisenhofer beleuchtet aus der Sicht des Ethnologen und Peter Herrmann konturiert an der Schnittstelle zum Handel als Kurator und Galerist. Drei Artikel erschienen in der Ausgabe September 2007, zwei weitere von Eisenhofer und Herrmann in der Dezemberausgabe der Afrika-Post, dem Organ der Afrika-Stiftung. Zum >>Vorwort von Herr Hess und zur Vorstellung der >>Autoren.
Das Thema ist hochinteressant. Die Artikel beleuchten verschiedenste Facetten und geben spezifische Hinweise, die die Kulturpolitik der nächsten Jahre stark beeinflussen könnten. Als erstes Resultat dieses Diskurses könnte eine Professur und eine Juniorprofessur für afrikanische Kunstgeschichte an der FU Berlin gesehen werden. Zusammen mit Zwei Dozentenstellen sind sie aktuell ausgeschrieben. !!!!!
Teilnehmer einer Expertenrunde im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestags am 24.9.2007 sprachen über das aktuelle Thema Kunstgeschichte versus Ethnologie:
Alex Moussa Sawadogo (Kunsthistoriker, Burkina Faso/Berlin)
Felix Kama (Darstellender Künstler und Autor, Kamerun/Stuttgart)
Manuela Sambo (Künstlerin, Angola/Berlin)
Christian Hanussek (Künstler und Projektentwickler, Berlin)
Dr. Peter Junge (Ethnologisches Museum Berlin-Dahlem, Bereich Afrika)
Dr. Stefan Eisenhofer (Staatliches Museum für Völkerkunde München, Bereich Afrika)
Dorina Hecht M.A.(Kunsthistorikerin, Berlin)
Dr. Britta Schmitz (Kuratorin der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof)
Prof. Lydia Haustein (Kunsthistorikerin, Berlin)
Peter Herrmann (Galerist und Kurator, Berlin)
Dr. Uschi Eid MdB
Britta Müller (wiss. Mitarbeiterin Büro Dr. Uschi Eid MdB)
Vorschau
Planung für 2008/2009
Mit Ransome Stanley ist Eröffnung am 5.9.2008, Louzla Darabi folgt im November, Ayana Velissia Jackson und Alexandre Mensah im ersten Halbjahr 2009
Gemischtes
Wir suchen neue Galerieräume Der gesamte Gebäudekomplex in der Brunnenstraße 154 wird umgebaut. Der hintere Teil der Galerie, Privaträume und zwei Lagerräume würden für über ein Jahr wegfallen. Da dies eine vernünftige Arbeit nicht mehr zuläßt, müssen wir, schon wieder, umziehen.
Wir möchten vergrößern
Nach anfänglichen Schwierigkeiten in Berlin ziehen seit zwei Jahren die Geschäfte langsam an und wir können vorsichtig an Verbesserung denken. Eine angesehene und finanziell gut gestellte Galerie aus Johannesburg möchte mit uns kooperieren und denkt dabei an eine räumliche Nachbarschaft.
Wir brauchen Ihren Tipp
Wenn Sie etwas interessantes wissen, würden wir uns über einen Hinweis sehr freuen. Zwei mal Ausstellungsflächen mit je 100 - 200 qm, sichere Lagermöglichkeiten und Wohnen im Komplex oder in der Nähe.
Im Rahmen der Gruppenausstellung "...einen AUGEN-Blick bitte!", zeigt Angelika Böck ihre Arbeiten im Kunstverein Bad Salzdetfurth.
Eröffnung: Samstag, den 21. Juni um 17 Uhr
Ausstellung bis zum 31. August 2008
Ort: Kunstgebäude im Schlosshof Bodenburg, Kirchstraße, D-31162 Bad Salzdetfurth
Noch vertreten wir Louzla Darabi exklusiv und noch sind die Preise Einstiegspreise.
Das Magazin wird bei uns zum Verkauf ausliegen.
Auf der Joburg Art Fair war Louzla Darabi zu sehen und sechs ihrer Arbeiten hängen in der jetzigen Gruppenausstellung (in der schon alle Kriegerpinguine verkauft sind)
Wir freuen uns, Ihnen Objekte aus der Sammlung Paul Garn aus Dresden ankündigen zu können. Alle 11 Bronzen sind aus Nigeria und Mali und wurden vom Sammler 1920 in Paris gekauft. In Kürze werden die Skulpturen im Netz dokumentiert sein, können aber schon jetzt in der Galerie betrachtet werden.
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Galerie Peter Herrmann proudly presents
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Gerhard A. Schiewe - Aly Keïta - Souleymane Touré - Martin Schnabel
Für eine weitere Produktion ergänzten wir die Gruppe durch ein Akkordeon. Jetzt ist das kammermusikalische Ensemble mit vier Meistern besetzt. Die ersten Buchungen wurden schon gemacht und wir warten auf eine von Ihnen. Erkundigen Sie sich nach Preisen.
Die Etablierung der Kunstgeschichte als universitäre Disziplin und die
Institutionalisierung des Kunstmuseums erfolgten zeitgleich mit der
europäischen Okkupation des afrikanischen Kontinents. Die
Kunstproduktion Afrikas und der afrikanischen Diaspora wurde aus dem
kunsthistorischen Kanon ausgegrenzt, als das "Andere", "Primitive"
deklariert und mithin marginalisiert. Die Frage nach den Konsequenzen
dieser engen Verbindung von Fach- und Kolonialgeschichte und die
Tatsache, dass die Kunstproduktion afrikanischer Provenienz ein
wesentlicher Bestandteil des zeitgenössischen Kunstgeschehens ist,
motivieren diese Vorlesungsreihe. Es gilt, die Diskurse zu
hinterfragen, in denen sich eine kategoriale Vorstellung des "Afrikanischen" gebildet und verfestigt hat und sie in eine
ideologiekritische Perspektive zu rücken. Dies setzt eine Analyse der
Wahrnehmung und Verhandlung kultureller Differenz voraus und stellt
weiterhin zur Diskussion, in welchen Relationen sich bestimmt, was
jeweils Kunst, ästhetisches Objekt oder ästhetische Erfahrung genannt
werden kann. Mit der Pluralität der Perspektiven vervielfältigen sich
die Kunst/Geschichten und leisten so dem Bewusstsein für "Multiple
Modernities" Vorschub.
Di, 22. April 2008
Christian Kravagna (Wien)
Travelling Africa: Das Motiv der Reise
in der afrikanischen Moderne
Di, 29. April 2008
Sylvester Okwunodu Ogbechie (Santa Barbara)
The Historical Life of Objects: Ethnography, African Arts and the Challenge of Contemporaneity
Di, 06. Mai 2008
Julien Enoka-Ayemba (Berlin)
"Nollywood", die Videofilmfabrik aus Nigeria: Zwischen Autonomie, Empowerment und Kritik
Di, 13. Mai 2008
Robert Farris Thompson (New Haven)
Staccato Incandescence: The Shared Aesthetic OrganizingPrinciples of Afro-Atlantic Music, Dance and Art
Di, 20. Mai 2008
Yacouba Konaté (Abidjan)
Dakar Biennale: Stakes and Controversies
Di, 27. Mai 2008
Joseph Adandé (Cotonou)
Experiencing Art: The African Way
Di, 03. Juni 2008
Viktoria Schmidt-Linsenhoff (Trier)
"Negerkunst" in Deutschland. Hannah Höch, Carl Einstein und Sigmar Polke
Di, 10. Juni 2008 Gabriele Genge (Düsseldorf)
Bild und Artefakt in der afrikanischen
Konzeptkunst
Di, 17. Juni 2008
Elizabeth Harney (Toronto)
Stories of Avant-gardism and Contemporary Practice
Di, 24. Juni 2008
Chika Okeke-Agulu (University Park)
The Art Society and the Making of Postcolonial Modernism in Nigeria
Di, 01. Juli 2008
Salah M. Hassan (Ithaca)
African Modernism: Global Modernities and the Logic of Inseparability
Di, 08. Juli 2008 Lydia Haustein (Berlin)
Von "Africa Shox" zu "Windowlicker" und die Stereotypisierung afrikanischer Kulturen
Di, 15. Juli 2008
Hans Ulrich Obrist (London)
A Protest against Forgetting
Drei Abende zum afrikanischen Film in Zusammenarbeit mit dem Kino Arsenal:
21. Mai, 19.00 Uhr / 18. Juni, 21.00 Uhr / 16. Juli, 21.00 Uhr.
Programm: www.fdk-berlin.de/arsenal
Eine Veranstaltung des Kunsthistorischen Institutes der Freien Universität Berlin in Kooperation mit der Professur für Postcolonial
Studies,
Akademie der bildenden Künste Wien
Künstler mit denen wir gearbeitet haben und Künstler mit denen wir aktuell kooperieren im Ranking von Artfacts.net. Je weniger Punkte, desto bekannter. Die Meisten sind maßgeblich von unserer Galerie plaziert. Minus (-) Tendenz fallend. Plus (+) Bekanntheitsgrad steigend.
Künstler
3.9.2007
10.12.2007
25.3.2008
Pascale Marthine Tayou
731 –
695 -
Chéri Samba
1765 +
1589 +
Frédéric Bruly Bouabré
1919 –
1482 -
Ingrid Mwangi
3120 +
2804 +
Owusu-Ankomah
4184 –
5204 -
Susan Hefuna
4397 +
3631 -
Otobong Nkanga
4561 –
4482 -
Sokari Douglas-Camp
5942 +
6880 -
Jürgen Schadeberg
6178 –
6832 -
Moke
8368 –
9595 -
Angelika Böck
9946 –
14076 -
Wok Marcia Kure
9784 –
13105 -
Laura Anderson Barbata
10356 –
13192 -
Aboudramane
11262 -
16916 -
Senam Okudzeto
11547 –
9746 -
Bill Kouelany
13811 +
15988 +
Ralf Schmerberg
14552 –
22138 -
Louzla Darabi
18035 –
29859 -
Nicole Guiraud
19073 –
30907 -
Marie Pittroff
20097 –
32724 -
Manuela Sambo
24643 –
38010 -
Liz Crossley
24681 –
38308 -
Nelson Mandela
27068 –
40237 -
El Hadji Mansour Ciss
-
-
Ayana Velissia Jackson
-
-
Myriam Mihindou
-
-
4556 -
Lawson Oyekan
-
-
Klaus Schnocks-Meusen
-
-
Nzante Spee
-
-
Malam
kein Ranking
27840 +
26630 +
Eventuelle zukünftige Kooperationen
Alexandre Mensah
kein Ranking
Loulou Cherinet
2394 +
2297 +
Zarina Bhimji
1155 –
1165 -
Goddy Leye
-
19843 -
Rückblicke
1000 Jahre Benin-Bronzen
9.2.-10.5.2008
85 Objekte in Einzelabbildungen mit Expertisen: mehr >>
Fachvortrag in unseren Galerieräumen
Bei der kunsthistorischen Einschätzung und Alterszuordnung von Bronzen des alten Königreiches Benin in Nigeria gibt es Unklarheiten, die meist von überkommenen metallurgischen Zuordnungen ausgehen. Ralf Kotalla führte am Mittwoch den 20.2. um 20 Uhr aus, warum die Thermolumineszenzanalyse nach unserer Meinung die relevantesten Ergebnisse erzielt. Wir versuchen, Klarheit in eine polarisierte Debatte zu bringen. Was sich sehr trocken anhört, ist in der Realität äußerst spannend. Die Auswirkungen dieser Debatte berühren Museen, Auktionshäuser und Händler in enormem Ausmaß und werfen ein neues Licht auf afrikanische Positionen der Kunsthistorik. Die Einladung
Diese Bronze kam bei Lempertz in Brüssel am 26.4.2008 zur Auktion.
Benin. Hochbedeutender Gedenkkopf eines Königs. Bronze, 50 cm
Schätzpreis € 40.000 – 60.000,-
Auktion 918 Tribal Art, Brüssel
Erzielter Preis: € 560.000,-
Provenienz: Britische Militärexpedition 1897 - Händler, W.D. Webster, Sammlung Geheimrat Prof. Dr. Hans Meyer, Leipzig. Sammmlung Albert Wagenmann, Mannheim.
Vom 13. - 16. März 2008 fand die erste Kunstmesse mit zeitgenössischer Kunst aus Afrika in Johannesburg statt. Auf 5000 qm im renommierten Sandton Convention Centre war dies die größte Präsentation, die weltweit je zu afrikanischer Kunst zu sehen war. Es wurden 25 Millionen Rand umgesetzt. Die Galerie Peter Herrmann war dabei...
Artikel im Stern von Gunter Péus. Zu Ärgernissen verursacht durch Simon Njami und Fernando Alvim mit der Sammlung Sindika Dokolo im Afrikanischen Pavillion der Biennale Venedig
Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen luden am 29. Februar 2008 zur Begegnung von Kultur und Politik in den Deutschen Bundestag, ins Paul-Löbe- und ins Marie-Elisabeth-Lüders-Haus. Kultur zwischen Kontinenten. Internationale Künstler und ihre Kunst in Deutschland. Am Beispiel Afrika.
Die Politik entdeckt gerade den Kontinent Afrika neu und wird gut daran tun, die Erfahrungen der Kulturschaffenden zu berücksichtigen. Frau Uschi Eid hat ihre politischen Schwerpunkte auf Kulturarbeit verlegt und ist dadurch eine sehr geeignete Kooperationspartnerin. Zusammen mit Manuela Sambo leitete sie einen Gesprächskreis in vollem Plenarsaal.
Dr. Uschi Eid, MdB
Sprecherin für auswärtige Kulturpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Ämter und Mitgliedschaften >>